Präsident plaudert aus :Sergej Milinkovic-Savic: Warum Lazio Rom eine "obszöne Offerte" ausschlug

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Foto: cristiano barni / Shutterstock.com
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Seit zwei Jahren steht Sergej Milinkovic-Savic bei vielen Top-Klubs auf dem Wunschzettel.

Klubs aus der Premier League (Manchester United, Chelsea, Manchester City) und der Primera Division (Real Madrid, Barça) locken ebenso wie Paris Saint-Germain und Juventus Turin.

Bereits 2017 lehnte Lazio Rom laut Präsident Claudio Lotito ein Angebot von mehr als 100 Millionen Euro für Milinkovic-Savic ab.

Im Transfersommer 2018 traf offenbar eine noch höher dotierte Offerte ein.

"Wir haben ein sehr großes Angebot für ihn bekommen, einen Tag vor dem Ende der Transferperiode", berichtet Lotito gegenüber IL TEMPO.

Hintergrund


Es habe sich um ein "obszönes Angebot" gehandelt, so der Boss, "ich werde keine Zahlen nennen, aber ich glaube nicht, dass irgendein italienischer Verein das hätte ablehnen können."

Doch es kam zu keinem Verkauf: "Wir hatten einen Plan für seine Nachfolge, aber wir hatten nicht genügend Zeit."

Die Transferperiode in der Serie A schloss früher als in Primera Division und Bundesliga, bereits am 18. August.

Mit dem frühen Ende der Transferperiode hat sich der italienische Fußball laut Lotito keinen Gefallen getan.

"Die Liga hat sich dadurch geschadet", so der Präsident der Römer: "Man hat sich der Möglichkeit später Transfers wie in Spanien oder Frankreich beraubt."

Lazio Rom gab unterdessen am Montag die seit Wochen erwartete Vertragsverlängerung mit Milinkovic-Savic bekannt.

Der Serbe verlängert - ebenso wie Top-Torjäger Ciro Immobile - bis 2023 bei den Laziali.

Italienischen Medienberichten zufolge kassiert Milinkovic-Savic eine Gehaltsverdopplung auf drei Millionen Euro netto pro Jahr.