Real Madrid :Predrag Mijatovic kritisiert Jovic-Transfer

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Eine fixe Ablöse von 60 Millionen Euro investiert Real Madrid in die Verpflichtung von Luka Jovic, der in der vergangenen Saison für Eintracht Frankfurt in 48 Pflichtspielen 27 Tore erzielte.

Predrag Mijatovic kann das getroffene Commitment nicht verstehen.

"Wir holen nur Ersatzspieler", meint der heute 50-Jährige im Gespräch mit dem Radiosender CADENA SER.

Zur Erklärung: Als Aktiver schnürte Mijatovic von 1996 bis 1999 drei Jahre lang die Stiefel für die Blancos, von 2006 bis 2009 war er zudem als Real-Sportchef tätig.

Jovic sei zwar "unbestritten ein guter Spieler", der in Zukunft noch für Aufsehen sorgen könne. Das Zeug zum Stammspieler habe der Serbe jedoch nicht.

Hierfür sei er noch zu jung, meint Mijatovic: "Ich kenne Jovic sehr gut, er ist ein Torjäger. Wir müssen ihm ein wenig Zeit geben, um sich anzupassen, aber er ist ein Spieler, der sehr nützlich sein kann."

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Man müsse aber nicht 20 Tore von ihm in der ersten Saison verlangen.

Mijatovic sei sich zudem nicht mal sicher, ob Trainer Zinedine Zidane seinen Neuzugang besonders gut kenne. Jovic ist Teil des Umbruchs, der in Madrid in diesem Sommer vorgesehen ist.

Zahlreiche Spieler sollen den Klub verlassen. Torhüter Keylor Navas, Sergio Reguilon, Dani Ceballos und Gareth Bale sind ein Teil der Akteure, denen Real bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen würde.

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