Wolverhampton Wanderers :Sitzt Adama Traore auf der Bank, weil er nicht verlängern will?

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Adama Traore ist seit Jahren Leistungsträger bei Wolverhampton. In den vergangenen sechs Partien stand er jedoch nur zweimal in der Startformation. Sitzt er auf Befehl von oben auf der Bank, weil er sein 2023 auslaufendes Arbeitspapier nicht verlängern will? Entsprechende Spekulationen kursierten unlängst durch Teile der internationalen Sportpresse.

Bruno Lage widerspricht. "Ich weiß nicht, was vorher passiert ist, aber ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass ich alleine die sportlichen Entscheidungen frei treffe, das ist mein Job", stellte der Wolves-Trainer laut Tuttomercatoweb klar. Eine Einmischung würde er aufgrund seiner Persönlichkeit nicht akzeptieren.

Hintergrund

Bruno Lage hatte Wolverhampton im vergangenen Sommer übernommen und das Erbe seines Landsmanns Nuno Espirito Santo angetreten. Derzeit belegt der Verein den achten Platz in der Premier League. Am Wochenende war der Sprung auf Rang sechs möglich, wegen einer 0:2-Pleite bei Crystal Palace bleibt Wolverhampton aber vorerst im Mittefeld der Tabelle.

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Adama Traore: Gerüchte um Barça und Real Madrid

Adama Traore heuerte vor drei Jahren in Wolverhampton an. Bei den Wolves schaffte er den Sprung in die spanische Nationalmannschaft. Im Oktober 2020 feierte er sein Debüt unter Luis Enrique. Der ehemalige Jugendspieler des FC Barcelona wird seit Monaten mit einer Rückkehr nach Spanien in Verbindung gebracht. Neben den Katalanen soll auch Real Madrid Interesse an einer Verpflichtung zeigen.

Rückkehr zu Barça derzeit unwahrscheinlich

Ein Wechsel des bulligen und schnellen Angreifers zu den beiden spanischen Top-Klubs scheint derzeit aber nicht in Reichweite. Real Madrid hat Kylian Mbappe als Transferziel Nummer eins für den Sommer 2022 auf dem Zettel.

Barça würde der 25-Jährige gut zu Gesicht stehen, laut der Daily Mail forderte Wolverhampton aber zuletzt 100 Millionen Euro Ablöse – deutlich zu viel für die Blaugrana, die unter einem Schuldenberg von 1,3 Milliarden ächzen. Sollte Adama aber seinen Vertrag in den kommenden Monaten bis zur Sommer-Transferperiode nicht verlängern, ist ein Preisverfall wahrscheinlich. Ein Jahr später könnte er schließlich ablösefrei wechseln.

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