Premier League :James Rodriguez: Everton reagiert mit Statement auf Nichtnominierung

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Der FC Everton kann nicht nachvollziehen, wieso James Rodriguez nicht mit Kolumbien zur anstehenden Copa America reisen darf. "Es war eine sehr kleine Verletzung am Ende der Saison und wir hatten überhaupt keine Probleme damit, dass James mit Kolumbien antritt", erklärt Evertons medizinischer Direktor Danny Donachie auf der Vereinshomepage.

Ehe es zur Südamerikameisterschaft geht, stehen für Kolumbien zunächst die WM-Qualifikationsspiele gegen Peru (4. Juni) und Argentinien (9. Juni) auf der Agenda.

Auf Anraten des medizinischen Staffs der Toffees sei entschieden worden, James für die beidem Quali-Spiele außen vor zu lassen. "Dann wäre er zum Start der Copa America absolut bereit und könnte das gesamte Turnier ohne Probleme spielen", so Donachie.

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Hintergrund


Der Mannschaftsarzt, der Einsicht in die medizinischen Tests hatte, kann nicht nachvollziehen, warum sich Nationaltrainer Reinaldo Rueda gegen eine James-Nominierung entschied. "Darin steht nichts, was darauf hindeutet, dass er für diesen Wettbewerb nicht fit sein wird", übt Donachie harsche Kritik.

James stand in den letzten Wochen nur sporadisch im Kader. Donachie betont, dass James von Klubseite her in jedem Fall die Freigabe erhalten hätte, weil die Verletzung des 29-Jährigen kein "langfristiges Risiko" dargestellt hätte, "wenn er bei der Copa America gespielt hätte".