Premier League :Von wegen Schnäppchen: Wolverhampton droht fette Nachzahlung für Rui Patricio

Foto: Alizada Studios / Shutterstock.com
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Rui Patricio war für Premier-League-Aufsteiger Wolverhampton ein ablösefreies Schnäppchen.

Doch sein Ex-Klub Sporting Lissabon hat nun Protest beim Weltverband Fifa eingelegt. Sie akzeptieren die Kündigung des Keepers nicht.

Der 30-Jährige hatte – wie viele andere Spieler – im Mai nach einer Hooligan-Attacke im Training den Vertrag mit dem portugiesischen Spitzenverein gekündigt.

Daher konnte er ablösefrei zu den Wanderers wechseln, wo mit Nuno Espirito Santo ein portugiesischer Landsmann als Chefcoach arbeitet.

Jetzt aber verlangt Sporting Lissabon 54,7 Millionen Euro Ablöse von Wolverhampton, weil sie die Kündigung von Rui Patricio nicht akzeptieren.

Die Angst um seine Sicherheit, sei kein Grund, das Vertragsverhältnis einseitig zu beenden, heißt es vom Verein.

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Sollte dem Protest stattgegeben werden, würde der Keeper auf einen Schlag vom Schnäppchen zum teuersten Torwart der Geschichte werden.

Nach der Attacke von 40 Vermummten hatte auch Nationalspieler Bruno Fernandes die Zusammenarbeit gekündigt.

Er kehrte inzwischen zu verbesserten Konditionen zurück. Gelson Martins wird Sporting wohl gegen eine Ablösesumme Richtung Atletico Madrid verlassen.

Kapitän William Carvalho zieht es zu Betis Sevilla und der Ex-Wolfsburger Bas Dost wurde zuletzt mit Fenerbahce in Verbindung gebracht.

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