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Primera Division:Fans von Barça, Real und Co. als Spione: Skandal um LaLiga

  • Fabian Biastoch Dienstag, 12.06.2018

Die spanische Fußballliga hat einen Skandal an der Backe. Es geht um die offizielle App der Primera Division.

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Damit die Bosse von La Liga eine bessere Kontrolle über die Nutzung des Pay-TV-Angebots haben, haben sie User ihrer offiziellen App als Spione genutzt. Datenschutzrechtlich soll es unbedenklich sein.

Die App der Liga greift, sobald sie Fußballgeräusche vernimmt auf das Mikrofon des Handy zu und soll ermitteln, ob beispielsweise die Kneipe, in der der Handybesitzer ein Spiel schaut, berechtigt ist, dieses auch zu zeigen oder ob im heimischen Wohnzimmer auch wirklich über ein offizielles Abo das Spiel geguckt wird.

Laut TAGESSCHAU.DE wollen die Bosse der spanischen Primera Division damit den Schaden durch sogenannte Pay-TV-Piraten eindämmen.

Jährlich sollen La Liga bis zu 150 Millionen Euro durch die Lappen gehen, weil es illegale Plattformen gibt, die die Zuschauer benutzen.

Datenschutzrechtlich sei diese Methode zudem unbedenklich, gaben die Bosse der Liga bekannt. Man habe sie zum Wohle der Verein wie Real Madrid, FC Barcelona oder Atletico genutzt.

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Schließlich würden diese durch die TV-Gelder ordentliche Summen einnehmen. Zudem würde nur der Binärcode, nicht aber das Audiosignal abgegriffen.

Bei der Installation will die App auf das Mikrofon zugreifen, was bestätigt werden muss. Später kann diese Berechtigung auch über die Systemsteuerung des Handys wieder widerrufen werden.

Ungefähr zehn Millionen Menschen nutzen die offizielle App von La Liga.

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