Manchester City :Misswirtschaft: LaLiga-Boss wehrt sich gegen Guardiolas Vorwürfe

josep guardiola 2015 2
Foto: katatonia82 / Shutterstock.com
Werbung

Guardiola, von 2008 bis 2012 selbst für den FC Barcelona in La Liga tätig, ermutigte den spanischen Verband auf Social Media sich doch mehr an der Premier League zu orientieren. La Ligas Präsident Javier Tebas äußerte sich nun selbst in den sozialen Netzwerken zu dieser Kritik.

"In den letzten Jahren haben wir den Abstand zur Premier League reduziert, unabhängig davon, dass La Liga ihre Fernsehrechte nur für sieben Jahre verkauft hat, im Vergleich zu den 30 Jahren der Premier League."

Hintergrund

Tebas ließ es sich in seinem Statement auch nicht nehmen, Guardiolas Klub, Manchester City, direkt anzugreifen. "Unsere Vereine machen seit sieben Jahren Profit. Ihr müsst euch mehr Sorgen um die City Group machen, die in den letzten Jahren ungefähr eine Milliarde an Verlusten angesammelt hat. Das sind keine Investoren. Das sind Geldvernichter, die Inflationen heraufbeschwören."

Abschließend nahm sich Tebas den katalanischen Star-Trainer persönlich vor. "Hättest du auch ohne das wirtschaftliche Doping so viele Titel gewonnen?"

Die englischen Klubs gewähren ihren Investoren sehr große Freiheiten, um von den horrenden Finanzspritzen zu profitieren. Ein Modell, das auch in Deutschland scharf kritisiert wird, weil es die Unabhängigkeit der Verein reduziert.

Video zum Thema