Paukenschlag :PSG bestätigt Neymar-Gespräche mit Barça


Wechselt Neymar in diesem Sommer noch den Verein und schließt sich dem FC Barcelona an? Eine Aussage seines aktuellen Klubs Paris Saint-Germain lässt aufhorchen.

  • Fabian BiastochDienstag, 09.07.2019
Foto: MaxiSports / Dreamstime.com
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Neymar darf Paris Saint-Germain verlassen, sofern die Ablösesumme stimmt. Entsprechende Gerüchte und Andeutungen hat Sportdirektor Leonardo nun bestätigt.

"Er kann gehen, wenn es ein passendes Angebot gibt", erklärte der Manager in LE PARISIEN.

Noch gebe es aber keines. Auch mit dem FC Barcelona habe es bislang nur "oberflächlichen Kontakt" gegeben.

Wie kam es bei Paris Saint-Germain zu dem plötzlichen Sinneswandel?

Vor einigen Wochen hieß es noch beim französischen Meister, Neymar sei unverkäuflich und werde zu 200 Prozent auch in der neuen Saison bei PSG spielen – ebenso wie Kylian Mbappe.

Doch der Verein ist verärgert wegen des Verhaltens des Brasilianers. Der 27-Jährige erschien am Montag nicht zum Trainingsauftakt.

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Das Fernbleiben habe PSG nicht erlaubt, hieß es in einer Pressemitteilung. "Der Klub bedauert die Situation und wird angemessene Maßnahmen ergreifen."

Leonardo betonte, dass Neymar gewusst habe, dass er zu erscheinen hat.

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"Der Urlaub galt bis zum 8. Juli, und an diesem Tag ist er nicht erschienen", so der brasilianische Weltmeister von 1994 weiter.

Ist Neymar im Vorfeld der Copa America, die die Seleco ohne ihn gewinnen konnte, von einem verlängerten Urlaub ausgegangen?

Sein Vater jedenfalls erklärte bei FOX SPORT BRASIL, dass Paris Saint-Germain seit Monaten von den Wohltätigkeitsterminen seines Sohnes wisse.

Es sei abgesprochen, dass dieser erst am 15. Juli zurückkehre.

Leonardo, der in diesem Sommer Antero Henrique als Sportdirektor ablöste, will davon aber keine Kenntnis haben.

Wann Neymar wieder bei PSG trainiere, wisse er nicht. Ob es zu einem Transfer zu Barça komme, ebenfalls nicht.

Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu habe zwar gesagt, dass Neymar PSG verlassen wolle, so Leonardo: "Aber wir haben nicht gesehen, dass Barcelona wirklich in der Lage ist, ihn zu kaufen."

Der Südamerikaner weiter: "Bis heute wissen wir nicht, ob und zu welchem ​​Preis jemand ihn kaufen möchte. All das wird nicht an einem einzigen Tag passieren, das ist sicher."

Fakt sei, dass Neymar noch drei Jahre bei PSG unter Vertrag stehe. Daher gebe es auch keinen Plan für einen Neymar-Abschied.

Was hingegen klar ist: Es sollen unabhängig von Neymar noch Neuzugänge kommen.

"Wir brauchen einen defensiven Mittelfeldspieler und vielleicht einen Spieler für die Innenverteidigung. Im Angriff haben wir bereits viele Möglichkeiten", stellte Leonardo klar.

Einen Keeper werde man hingegen wohl nicht holen: "Nein, es ist keine Priorität, wir haben Trapp, Areola, Bulka und einen vierten Torhüter, Garissone Innocent. Das ist heute die Realität."

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