Paris Saint-Germain :PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi wegen Korruption angeklagt

Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com
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Die Ermittlungen im Rahmen der Korruptionsaffäre um die Vergabe der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2019 nach Doha haben laut französischen Medienberichten den nächsten Verdächtigen ins Auge gefasst.

Richter sollen demnach zwei Zahlungen mit einer Gesamthöhe von 3,5 Millionen Euro im Jahr 2011 von Oryx Qatar Sports Investment an eine Sportmarketingfirma prüfen.

Die Investmentfirma ist im Besitz von Nasser Al-Khelaifi, dem Präsidenten von Paris St. Germain.

Die Sportmarketingfirma, die das Geld erhalten hatte, gehört Papa Massata Diack, dem Sohn von Lamine Diack, der bis 2015 Präsident des Leichtathletik-Weltverbands (IAAF) und außerdem Mitglied des Olympischen Komitees war.

Gegen Yousef Al-Obaidly, dem Geschäftsführer der katarischen Mediengruppe beIN werde wegen aktiver Bestechung ermittelt.

Gegen Diack werde aufgrund der Zahlungen an der Firma seines Sohnes wegen passiver Bestechung ermittelt.

Im Gegenzug habe Diack in seiner damaligen Funktion als IAAF-Präsident die Bewerbung Dohas für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2019 bevorzugt, für die die Hauptstadt Katars schließlich den Zuschlag erhalten hatte.

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