Paris Saint-Germain :Rabiot-Mutter klagt an: PSG-Boss hat das Team vergiftet


Seit Dezember darf Adrien Rabiot für Paris Saint-Germain nicht mehr spielen. Seine Mutter und Beraterin hat die Bosse des Hauptstadtklubs hart wie nie kritisiert.

  • Andre OechsnerDonnerstag, 02.05.2019
Foto: daykung / Shutterstock.com
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Präsident Nasser Al-Khelaifi muss sich harte Vorwürfe von Adrien Rabiots Mutter anhören.

Der Präsident habe eine ungerechte Entscheidung getroffen, als er ihren Sohn suspendiert habe, betonte Veronique Rabiot im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP.

"Und jeder weiß das. Mit seinem Verhalten hat er das Team vergiftet", so die Beraterin von Adrien Rabiot.

Adrien Rabiot wurde Ende vergangenen Jahres freigestellt, nachdem er seinen Vertrag nicht verlängern wollte und es in der Folge zu Streitereien kam.

"Nasser Al-Khelaifi hat das Menschliche vergessen und damit sein Team zerstört", legte die Beraterin nach.

Unter anderem hatte sich der 24-Jährige im Januar nach einem Trauerfall in der Familie geweigert mit ins Trainingslager zu reisen.

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Die Folgen des Handelns der PSG-Bosse zeige sich im sportlichen Misserfolg dieser Saison.

Nur die französische Meisterschaft, die sie auch erst nach drei vergebenen Matchbällen sichern konnten, und der unbedeutende Superpokal stehen auf der Visitenkarte der Hauptstädter.

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"Seine Teamkollegen spüren, dass es Adrien nicht gut geht und er leidet. Nasser hat dem Team die Gelassenheit genommen – man kann es nicht ausblenden, wenn einer der besten Mitspieler vor deinen Augen misshandelt wird", griff Veronique Rabiot zu drastischen Worten.

Schon im März sprach sie davon, dass ihr Sohn ein Sklave von PSG sei und nur seinen Vertrag respektieren wolle.

Nachdem Hartem Ben Arfa nach dem Pokalsieg gegen seinen Ex-Klub die PSG-Verantwortlichen verbal angriff, bedankte sich Veronique Rabiot bei FRANCE FOOTBALL.

"Jeder weiß, dass er ungerecht behandelt wird. Die anderen wissen, dass Adrien leidet. Auch wenn er nichts sagt, das Leiden schwingt mit."

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