Newcastle United :Rafael Benitez spricht Klartext über Newcastle-Aus

Foto: katatonia82 / Shutterstock.com
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Rafael Benitez lässt die Vorwürfe seines Ex-Arbeitgebers nicht auf sich sitzen.

"Ich habe die Anhänger aufgefordert, sich hinter Steve Bruce (Newcastles neuer Trainer; Anm. d. Red.) und das Team zu stellen. Aber nun wurde ich darauf aufmerksam gemacht, was Lee Charnley im Vereinsmagazin erzählte und ich denke, es ist wichtig, darauf zu antworten", schreibt Rafael Benitez in seiner Kolumne bei THE ATHELTIC.

Dazu erst mal ein paar Hintergründe: Erwähnter Charnley figuriert bei Newcastle United als Geschäftsführer und gilt allgemein hin als Verbündeter des vor allem bei den Anhängern umstrittenen Klubbesitzer Mike Ashley.

Charnley erklärte jetzt, dass Benitez vor allem aus finanziellen Stücken seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängerte: "Eines muss klar sein: Er ist wegen des Geldes nach China gewechselt."

Benitez lässt die Anschuldigungen an seiner Person nicht lange auf sich sitzen – und kontert: "Ich habe jeden Tag mein Bestes getan. Ich bin sogar geblieben, als wir in die Championship abgestiegen sind, und habe andere Angebote abgelehnt – übrigens größere als jenes, welches ich jetzt bei Dalian Yifang angenommen habe. Wenn ich nur interessiert gewesen wäre, wegen des Geldes zu wechseln, wie Charnley behauptete, hätte ich das viel früher tun können."

Bei den Magpies übernahm Benitez im März 2016 und stieg nach nur einer Saison Zweitklassigkeit wieder in die Premier League auf.

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Der Spanier ist seit Juli offiziell Trainer von Dalian Yifang und steht mit seinem neuen Klub in der Chinese Super League nach 21 Spieltagen auf Rang sechs.

"Newcastle hatte ein Jahr Zeit, meinen Vertrag zu verlängern, aber als wir nach der letzten Saison Gespräche führten, haben sie kein angemessenes Angebot abgegeben", schreibt der 59-Jährige weiter.

Gefordert hatte Benitez vor allem Investitionen in die Akademie und die Infrastruktur: "Ich kann erklären, warum Mike Ashley das nicht gemacht hat. Deren Idee war die Verpflichtung von Spielern unter 24 und der Etat reichte meiner Meinung nach nicht aus, um in den Top 10 mitzuspielen."

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