Inter Mailand :Rassismus gegen Romelu Lukaku: Verband sieht kein Fehlverhalten

Foto: bestino / Shutterstock.com
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Cagliari kommt straffrei davon im Rassismus-Eklat um Romelu Lukaku.

Im Urteilsspruch des italienischen Verbandes heißt es, dass betreffende "Gesänge, Schreie und Pfiffe" gegen Romelu Lukaku in Bezug auf "Ausmaß und Wahrnehmung" nicht als diskriminierend einzuordnen seien.

Daher habe man keine Sanktionen gegen den Verein ausgesprochen. Nicht das erste Mal.

Schon Moise Kean, Blaise Matuidi und Sulley Muntari wurden in Cagliari rassistisch beleidigt und die Fans kamen straffrei davon.

Doch der Verein verurteilte die letzten Verbalattacken gegen Lukaku deutlich. Die Vorkommnisse seien "verwerflich" und stünden "in krassen Widerspruch zu den Werten" des Klubs.

Nun hat das Sportgericht des Fußballverbandes einmal rassistische Vorfälle heruntergespielt und nicht sanktioniert.

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Das ist leider an der Tagesordnung. Regelmäßig werden derartige Entgleisungen heruntergespielt, ignoriert oder aber als normal und nicht so schlimm abgetan.

So haben sogar die Ultras von Inter Mailand die Beleidigungen gegen ihren eigenen Spieler in Cagliari als in Ordnung eingestuft.

In einem Brief an den Belgier heißt es, dass man ihn bloß nervös machen wollte und das eben normal im Calcio sei. Mit "echtem Rassismus" habe dies nichts zu tun.

Romelu Lukaku sagte schon nach dem Spiel in Cagliari: "Es ist 2019 und anstatt nach vorne entwickeln wir uns zurück."

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