Paris Saint-Germain :Rassismus-Vorfall: Neymar hätte gerne anders gehandelt

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Das Champions-League-Spiel zwischen PSG und Basaksehir war nach einem angeblichen Rassismus-Vorfall zunächst unterbrochen, später endgültig abgesagt worden.

"Es ist ein sehr ernstes Thema, sehr heikel. Leider ist diese Situation aufgetreten und das ist ärgerlich", sagte Neymar gegenüber dem französischen Fußballprogramm TELEFOOT. Der Pariser Superstar hatte in dieser Saison bereits Erfahrung mit Rassismus gemacht.

Hintergrund

Während des Ligue-1-Spiels zwischen PSG und Marseille hatten sich Neymar und Gegenspieler Alvaro Gonzalez beide angeblich rassistisch beleidigt. Neymar hätte mit den Vorkenntnissen aus dieser Woche Mitte September anders reagiert.

"Das ist mir am Anfang der Saison passiert. Ich weiß, dass es nicht normal ist, einen Akt oder eine Andeutung [von Rassismus] wegen der Hautfarbe oder wegen der Rasse zu erleiden. Das ist mir beim ersten Mal durch den Kopf gegangen und das hätte ich auch tun sollen (den Platz verlassen; Anm. d. Red.)", so Neymar.

Für Neymar und Alvaro hatte das damalige Scharmützel keine gravierenden Auswirkungen. Aufgrund mangelnder Beweislast wurden beide vom Disziplinarausschuss freigesprochen.

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