Borussia Dortmund

Rauball tritt nicht mehr als BVB-Präsident an

09.08.2022 um 15:38 Uhr
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Der 75-Jährige wird im November nach insgesamt 23 Jahren im Amt nicht erneut kandidieren. Das gab der BVB am Dienstag bekannt, nachdem Rauball den Wahlausschuss-Vorsitzenden Winfried Materna informiert hatte. Als Nachfolger wird Rauball seinen bisherigen Stellvertreter Reinhold Lunow vorschlagen. 

"Ich bin in jeder Minute meiner Amtszeit stolz gewesen, Präsident dieses großartigen Vereins sein zu dürfen. 23 Jahre lang habe ich dieses Amt mit viel Herzblut ausgefüllt", sagte Rauball. Borussia Dortmund sei immer ein prägender Bestandteil seines Lebens gewesen, sei es nach wie vor und werde es immer sein: "Es erfüllt mich mit großer Freude, dass ich gleich drei Mal die Ehre hatte, meiner Borussia, die so tief in die Gesellschaft hineinwirkt, als Präsident dienen und daran mitwirken zu können, sie aus schwierigen Situationen zu führen."

Rauball war 2004 zum insgesamt dritten Mal in das Amt des BVB-Präsidenten gewählt worden. Während seiner ersten Amtszeit von 1979 bis 1982 ging der seinerzeit 32 Jahre alte Jurist als jüngster Präsident eines Bundesligisten in die Geschichte ein, seine zweite Amtsperiode zwischen 1984 und 1986 stand im Zeichen einer wirtschaftlichen Krise des BVB, die nicht zuletzt dank Rauball erfolgreich bewältigt wurde.

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"Unser Präsident hat sich herausragende Verdienste um den BVB erworben. Dafür sind ihm alle Borussen zu großem Dank verpflichtet", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke: "Seine Bereitschaft, sich in der existenziellsten Krise unseres Klubs im Jahr 2004 erneut für das Amt des Präsidenten zur Verfügung zu stellen, bildete das Fundament für alles, was daran anschließend und bis heute beim BVB entstanden ist."

Während Rauballs dritter Amtszeit als Präsident gewann Borussia Dortmund zwei Meisterschaften, holte drei Mal den DFB-Pokal und stand 2013 im Finale der Champions League.

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