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Real-Legende:Spanien feuert Lopetegui - und bei Real droht Ärger mit Cristiano Ronaldo

  • David Lopez Mittwoch, 13.06.2018

Noch vor seiner ersten Trainingseinheit bei Real Madrid droht Zidane-Nachfolger Julen Lopetegui ein Konflikt mit Superstar Cristiano Ronaldo.

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Ob Cristiano Ronaldo das gefallen wird? Eher nicht. Real Madrids neuer Cheftrainer Julen Lopetegui scheint ein großer Fan von Lionel Messi zu sein.

Der spanische Nationaltrainer, der das Erbe von Zinedine Zidane im Estadio Santiago Bernabeu antreten wird, schwärmte unlängst von Ronaldos großem Rivalen.

"Man wird ihn als einen der größten Spieler aller Zeiten in Erinnerung behalten. Für mich ist er der beste", sagte Lopetegui im Mai in einem Video-Interview.

Cristiano Ronaldo macht kein Geheimnis daraus, dass er sich selbst als den besten Fußballer der Welt und der Geschichte sieht.

"Ich sehe niemanden, der besser ist als ich. Niemanden der das kann, was ich kann. Es gibt keinen kompletteren Spieler als mich", sagte der fünffache Weltfußballer gegenüber FRANCE FOOTBALL.

Frust statt Vorfreude: Real-Fans boykottieren Finale

Der Europameister von 2016 weiter: "Ich bin der beste Fußballer der Geschichte".

Dass sein neuer Vereinstrainer ausgerechnet Dauerrivale Leo Messi als besten Kicker der Geschichte bezeichnet, dürfte dem hyperehrgeizigen Cristiano kaum gefallen.

Lopetegui droht bereits vor seinem Amtsantritt beim spanischen Rekordmeister der erste Konfliktherd…

Auch bei der Nationalmannschaft gibt es Ärger. Der spanische Fußballverband gab am Mittwoch die sofortige Entlassung des Trainers bekannt.

"Wir danken Julen für alles, was er getan hat, denn er ist einer der großen Menschen, die dafür verantwortlich sind, dass wir in Russland sind, aber wir müssen ihn entlassen", sagte Präsident Luis Rubiales.

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Lopetegui hatte den Verband erst kurz vor der Bekanntgabe durch Real über seinen Wechsel ins Estadio Santiago Bernabeu informiert.

Rubiales ist nun weniger gut auf Lopetegui und Real zu sprechen.

"Erfolg ist wichtig. Aber es gibt noch wichtigere Dinge im Fußball. Das Verhalten. Auch wenn Julen ein guter Trainer ist, sehen wir uns dazu verpflichtet, zu reagieren", sagte Rubiales.

"Die Nationalmannschaft gehört allen Spaniern und vertritt die Werte von Allen. Wir als Verband haben die Pflicht diese zu verteidigen", so der Funktionär weiter.

Das Verhalten der Königlichen, die hinter dem Rücken des Verbands mit Lopetegui verhandelten, sieht Rubiales kritisch.

"So kann man das nicht machen", so der neue Verbandsboss.

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