Real Madrid Achraf Hakimi: "Real Madrid wollte nicht auf mich setzen"

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Seine gesamte Fußballerjugend verbrachte Achraf Hakimi im Ausbildungszentrum von Real Madrid. Der Durchbruch bei den Profis blieb dem hochbegabten Rechtsverteidiger aber verwehrt. Es folgten Ausleihen zu Borussia Dortmund, ein Transfer zu Inter Mailand und im vorigen Sommer der Wechsel zu Paris Saint-Germain.

In Dortmund hatte er zwei "großartige Saisons", wie Hakimi im Gespräch mit der Marca auf seine Schaffenszeit beim DFB-Pokalsieger zurückblickt. Er habe dann nach Madrid zurückgehen und eine Entscheidung treffen müssen. "Und ich glaube, Madrid hat immer noch nicht auf mich gesetzt, obwohl ich immer noch auf hohem Niveau spielen konnte."

Der Eindruck sollte sich bewahrheiten. Real gab Hakimi im Sommer 2020 für über 40 Millionen Euro an Inter Mailand ab, wo der gebürtige Madrilene mit marokkanischem Hintergrund weiter erfolgreich an einer großen Karriere arbeitete. Zur Erinnerung: Real hatte damals die Möglichkeit, Hakimi per Option an die Concha Espina zurückzuholen, machte davon aber keinen Gebrauch.

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Real Madrid hatte Rückkaufoption bei Achraf Hakimi

"Als ich dann zu Inter transferiert wurde, gab es eine Kaufoption von Madrid, die sie aber auch nicht wahrgenommen haben", so Hakimi, der anschließt: "Also denke ich, dass Madrid nicht so viel auf mich setzen wollte wie andere Vereine. Und ich bin glücklich, weil ich denke, dass diese Vereine nicht zu Unrecht auf mich gesetzt haben."

Haben sie auch nicht. PSG investierte im letzten Transfersommer fast 70 Millionen Euro, um Hakimi an die Seine zu holen. Groll hegt er auf seinen Ausbildungsklub allerdings nicht. "Real Madrid ist die Mannschaft meines Herzens. Sie haben mich als Person und als Spieler zu dem gemacht, der ich heute bin. Ich bin gut vorbereitet auf das Spiel."