Christopher Nkunku träumt von Real Madrid – geht Chelsea leer aus?

15.11.2022 um 16:36 Uhr
von Redaktion
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Christopher Nkunku landete beim Ballon d'Or 2022 auf Platz 25 - Foto: / Getty Images
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Nach Informationen der spanischen Digitalzeitung Okdiario träumt der Angreifer von RB Leipzig von einer Zukunft bei Real Madrid. Nkunku soll auf einen Transfer-Vorstoß der Königlichen warten, ehe er seine Zukunft klärt.

Chelsea versucht die Verpflichtung des Leipzigers bereits seit längerem einzutüten, angeblich wurden die sportärztlichen Untersuchungen schon durchgeführt. Bisher lässt die offizielle Bestätigung des Wechsels aber auf sich warten. Sollte Real Madrid anklopfen, könnten die Londoner letztendlich leer ausgehen.

Ausstiegsklausel: Nkunku ist relativ günstig zu haben

Der französische Nationalstürmer steht bei den Sachsen noch bis 2026 unter Vertrag, hat sich allerdings eine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro in sein Vertragswerk einbauen lassen. Geld, das bestens angelegt wäre. Schon jetzt beziffert Transfermarkt.de den Marktwert des 25-Jährigen mit 80 Millionen Euro.

2019 legte RB Leipzig 13 Millionen Euro für Nkunku auf den Tisch von Paris Saint-Germain. Die Franzosen sollen ebenfalls an einer Verpflichtung des Offensivspielers Interesse zeigen.

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Christopher Nkunku spielt seit 2019 in Leipzig - Foto: sbonsi / Shutterstock.com

Dass Nkunku europaweit Begehrlichkeiten weckt, hat Marco Rose registriert. "Christo hat eine tolle Entwicklung genommen. Er ist auf einem richtig guten Weg", lobte der Leipziger Trainer seinen wertvollsten Offensivspieler.

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Nkunku kein klassischer Neuner

Bei Real Madrid sind die offensiven Flügel mit Vinicius Junior (22) und Rodrygo (21) hervorragend besetzt, zudem hat Carlo Ancelotti (63) Fede Valverde in der Hinterhand. Bedarf haben die Blancos mittelfristig auf der 9er-Position, Benzema wird in Kürze 35, sein Vertrag läuft Ende Juni kommenden Jahres aus.

Nkunku ist vom Spielertyp aber kein klassischer Mittelstürmer,  der Benzema an der Concha Espina 1:1 ersetzen könnte. Die Blancos wollen aber Großverdiener Eden Hazard (31; seit 2019 im Verein) loswerden, zudem droht Abschied von Marco Asensio. Bedarf für Nkunku, der am liebsten über halblinks und aus der Tiefe kommt, hätte Spaniens Rekordmeister also durchaus.

Verwendete Quellen: Okdiario
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