"Cristiano Ronaldo würde bei Real Madrid 60 Tore pro Saison erzielen"

24.11.2022 um 19:37 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Cristiano Ronaldo spielte von 2009 bis 2018 für Real Madrid und erzielte 450 Tore - Foto: / Getty Images
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"Real Madrid hat Benzema, der 40 Tore im Jahr erzielt, aber Cristiano würde 60 Tore machen", sagte der ehemalige Linksverteidiger von Real Madrid gegenüber der spanischen Digitalzeitung Relevo. "Das weiß jeder, der sich ein wenig mit Fußball auskennt."

Coentrao kennt den fünfmaligen Weltfußballer bestens. Beide spielten nicht nur jahrelang in den portugiesischen Nationalmannschaft zusammen, sondern auch bei Spaniens Rekordmeister.

Real Madrid soll entgegen anderslautender Gerüchte laut der Sporttageszeitung AS kein Interesse an einer Rückholaktion Cristiano Ronaldos zeigen. Eine erneute Zusammenarbeit ergebe "keinen Sinn", soll es aus der Chefetage heißen.

Fabio Coentrao schießt gegen Kritiker von CR7

Cristiano Ronaldo hatte Real Madrid 2018 nach 450 Toren in Richtung Juventus Turin verlassen. 2021 folgte die Rückkehr zu Manchester United, wo am vergangenen Dienstag sein Vertrag aufgelöst wurde.

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Cristano Ronaldo und Manchester United gehen getrennte Wege - Foto: Fabrizio Andrea Bertani / Shutterstock.com

Cristiano Ronaldo hatte die Trennung mit einem Interview provoziert, in dem er gegen seinen aktuellen Trainer Erik ten Hag, Ex-Interimscoach Ralf Rangnick und die Vereinsbesitzer schoss. Das Interview rief zahlreiche Kritiker auf den Plan, unter anderem einige ehemalige Spieler von Manchester United.

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Fabio Coentrao sind die Kritiker ein Dorn im Auge. "Es gibt viele Spieler, die schlecht über ihn gesprochen haben aber nicht einmal ansatzweise so gut waren wie er. Bei der WM wird er viele Mäuler stopfen", so der ehemalige Außenverteidiger, der im Sommer 2021 seine Karriere beendet hat. "Es gibt Ex-Spieler, die scheiße waren und über Ronaldo reden, als wären sie etwas gewesen."

Kritik an der Einstellung seines Landsmanns lässt Coentrao nicht gelten. "Es ist eine Schande, was passiert ist. Er hat das getan hat, was er seine ganze Karriere über getan hat", lässt der 34-Jährige nichts auf den portugiesischen Rekordnationalspieler kommen. "Es ist schrecklich, ich weiß, wie es ihm geht."

Verwendete Quellen: Relevo
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