Real Madrid :Cristiano Ronaldo zurück zu Real Madrid? Real-Boss Perez spricht Klartext

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"Cristiano Ronaldo wird nicht zu Real Madrid zurückkehren", stellte der schwerreiche Bauunternehmer in der Talkshow EL CHIRINGUITO DE JUGONES klar. "Er hat uns viel gegeben, aber es macht keinen Sinn."

CR7 hatte von 2009 bis 2018 für den spanischen Rekordmeister gespielt und 450 Tore erzielt. Auch dank der Treffer des portugiesischen Ausnahmekickers gewann Real Madrid zwischen 2014 und 2018 viermal die Champions League.

Weil sich Perez und Cristiano Ronaldo nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen konnten, wechselte der Top-Torjäger 2018 zu Juventus Turin, wo er mit 31 Millionen Euro netto pro Jahr entlohnt wird.

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Cristiano Ronaldos Vertrag bei Juventus ist noch bis 2022 datiert. Juve-Sportdirektor Fabio Paratici erklärte jüngst, man wolle weiter zusammenarbeiten. Spekulationen um eine vorzeitige Trennung reißen allerdings nicht ab.

Florentino Perez verteidigt Super-Leauge-Pläne

Florentino Perez ist nicht nur Präsident von Real Madrid, er ist auch neuer Boss der geplanten Super League, deren Gründung 12 Top-Klubs, darunter Real Madrid, Barcelona und Juventus zu Wochenbeginn verkündet hatten. Seit der Veröffentlichung der Pläne hagelt es Kritik. Perez verteidigt das Vorhaben. "Wir wollen den Fußball retten", behauptet Perez.

Hintergrund


"Die wichtigen Vereine Englands, Italiens und Spaniens müssen eine Lösung für die schlechte Situation des Fußballs finden. Der Fußball verliert das Interesse und wir mussten es ändern. Die Attraktion ist, dass die Großen gegeneinander spielen und so mehr Ressourcen generieren."

An den Einnahmen werde man auch die kleineren Vereine teilhaben lassen. Allerdings müsse das Geld erst eingenommen werden. In der Champions League gebe es zu wenig Geld und Spektakel, so Perez: "Wir müssen darüber nachdenken, warum die 16- bis 24-Jährigen nicht mehr am Fußball interessiert sind".

In der jüngsten Champions-League-Reform sieht der Unternehmer keine Lösung. "Die neue Champions League mit 36 statt 32 Klubs soll im Jahr 2024 starten", so der 74-Jährige. "2024 aber werden alle diese Klubs tot sein."