Real Madrid

Darf Isco im Winter gehen? Arsenal wird hellhörig

isco 2021 3
Foto: ph.FAB / Shutterstock.com

Real Madrid zieht an der Spitze der Primera Division weiter einsam seine Kreise. Nach dem Sieg im Nachholspiel gegen Athletic Bilbao am Mittwochabend beträgt der Vorsprung des Rekordmeisters auf die Verfolger Atletico Madrid und Real Sociedad bereits sieben Punkte.

Isco schmort auf der Ersatzbank

Torschütze beim knappen Arbeitssieg gegen die Basken war einmal mehr Karim Benzema, der eine überragende Saison spielt. Keine Rolle im 4-3-3-System von Carlo Ancelotti spielt hingegen Isco. Der spanische Nationalspieler schmorte 90 Minuten auf der Bank, ihm wurden zahlreiche Youngster (Eduardo Camavinga, Rodrygo, Fede Valverde) und Nacho Fernandez vorgezogen, als Ancelotti wechselte.

Real Madrid

Isco ist mit seiner Rolle unzufrieden, eine Verlängerung seines am Saisonende auslaufenden Vertrags ist unwahrscheinlich. Im Winter könnte Real bei einem Verkauf letztmalig eine Ablösesumme für den ehemaligen Malaga-Spielmacher einnehmen.

Ancelotti deutet Gesprächsbereitschaft an. Als er am Rande der Partie gegen Bilbao zum Thema Wintertransfers befragt wurde, erklärte der Italiener: "Ich mag Neuzugänge im Winter nicht besonders. Wenn wir Spieler haben, die nicht glücklich sind, können wir darüber nachdenken, aber wir werden niemanden verpflichten."

Juve und Arsenal an Isco interessiert

Isco, der 2013 für 30 Millionen Euro aus Andalusien an die Concha Espina gewechselt war, weckt trotz durchwachsener Jahre europaweit Begehrlichkeiten. Aus Italien ist Juventus Turin seit langem an einer Verpflichtung interessiert.

Aus der Premier League zeigt vor allem der FC Arsenal Interesse. Die Gunners verfügen über hervorragende Kontakte in die spanische Hauptstadt,  mit Martin Ödegaard und Dani Ceballos wechselten in den vergangenen Jahren gleich zwei Mittelfeldspieler aus Madrid in den Norden Londons. Ödegaard wurde mittlerweile fest verpflichtet.

Chefcoach Mikel Arteta gilt als Fan von Isco. Die Verantwortlichen der Londoner verfolgen die Situation des 29-Jährigen in Madrid Medienberichten zufolge mit Argusaugen.