"Das Ende einer Ära": Der Absturz von Eden Hazard geht weiter

06.12.2022 um 16:59 Uhr
von Redaktion
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Eden Hazard konnte bei der WM 2022 keine Akzente setzen - Foto: / Getty Images

Die goldene Generation bleibt titellos. Die hochtalentierten Belgier schafften es in Katar nicht, ihren dritten Platz bei Weltmeisterschaft 2018 zu bestätigen oder zu toppen. Im Gegenteil: Die hochgehandelten Belgier flogen bereits in der Vorrunde raus.

Eden Hazard, der in den vergangenen Monaten bei Real Madrid völlig ohne Spielpraxis war, sollte als Mannschaftskapitän vorangehen und seine Mannschaft ins Achtelfinale führen.

An den ersten beiden Spieltagen stand er jeweils eine Stunde auf dem Rasen, konnte aber nicht an frühere Glanzleistungen anknüpfen. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen die Kroaten wurde erst kurz vor Schluss eingewechselt.

Eden Hazard, der 2019 als einer der größten Stars der Premier League zu Real Madrid wechselte und seitdem einen beispiellosen Abstieg hingelegt hat, in der Nationalelf aber weiter erste Wahl war, wird nun auch in der Nationalelf nicht mehr benötigt.

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Eden Hazard denkt offenbar an einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft - Foto: Mikolaj Barbanell / Shutterstock.com

Eden Hazard: Tritt er aus der Nationalmannschaft zurück?

Nach dem Ausscheiden aus der Vorrunde berichtet der belgische Sender RTBF, der Edeltechniker spiele mit dem Gedanken an ein Karriereende auf Verbandsebene. Die Abschiedsgedanken soll Hazard seinen Mannschaftskollegen bereits mitgeteilt haben.

Die Presse in Belgien geht mit dem Offensivspieler alles andere als feinfühlig um. "Das Ende einer Ära", erklärte HET LAATSTE NIEUWS zum möglichen Abschied des 31-Jährigen. Laut Le Soir müsse Eden Hazard ebenso wie die Routiniers Vertonghen, Witsel, Mertens über ein Nationalelf-Aus nachdenken.

Mit guten Leistungen bei der Weltmeisterschaft wollte sich Hazard eigentlich ins Schaufenster stellen und für einen Wechsel zu einem Top-Verein empfehlen.

Angesichts der Darbietungen in Katar und seines Gehalts in Höhe von 15 Millionen Euro netto pro Spielzeit dürften die Interessenten aber nicht gerade Schlange stehen. Bei Real Madrid droht dem Belgier bis zu seinem Vertragsende 2024 ein frustrierendes Dasein auf der Ersatzbank oder der Tribüne.