Real Madrid :"Das ist lachhaft": Kroos-Berater geigt Verbänden seine Meinung – Verständnis für Real Madrid

imago volker struth toni kroos 2021
Foto: Eduard Bopp / imago images
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Er sei gegen eine Super League und deren Idee von einer geschlossenen Liga, erklärte der deutsche Spielervermittler gegenüber dem EXPRESS. Aber, dass "ausgerechnet UEFA und FIFA die kommerziellen Interessen hinter dieser Liga verurteilt haben, das ist doch pure Heuchelei."

Was der Berater von Kroos, Niklas Süle oder Dayot Upamecano meint: Die Verbände hätten ihre eigenen Wettbewerbe "künstlich aufgebläht" und Veranstaltungen wie Nations League oder Conference League geschaffen.

Auch in Sachen Ausrichterwahl bei der Weltmeisterschaft hält Struth mit Kritik nicht hinter dem Berg. Die FIFA habe die Weltmeisterschaft nach Katar vergeben: "Und nun spielen sich diese Verbände als Retter der Fußball-Kultur auf? Das ist doch lachhaft."

Hintergrund


Für die Idee der Top-Klubs, attraktivere Spiele zu schaffen, hat der Berater Verständnis. "Dass Real Madrid nicht gerne in der Vorrunde gegen Midtjylland oder Krasnodar spielt, kann ich irgendwie sogar verstehen", so Struth.

"Aber wenn dieses Format Super League eines Tages kommen sollte, dann bitte auch mit Wettbewerbscharakter." Den Vereinen müsse die Chance gegeben werden, sich über die nationalen Ligen Eintritt zu verschaffen: "Wenn Jahr für Jahr die gleichen Vereine teilnehmen, wird es nicht funktionieren.