Real Madrid :David Alaba: Real Madrid war immer seine erste Wahl

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"David wusste von Anfang an, dass er zu diesem Verein will, wenn er Bayern verlässt", erklärte Alabas Vater George im Podcast Bayern Insider. Sein Sohn habe allerdings durchaus lukrative Angebote von anderen Top-Vereinen erhalten.

Real Madrid sicherte sich Alabas Dienste bis 2026. Florentino Perez entlohnt den flexiblen Abwehrspieler angeblich mit 12 Million Euro netto pro Jahr. Das entspricht ungefähr 24 Million Euro brutto - eine Summe die der FC Bayern nicht zahlen wollte.

Hintergrund

Beim deutschen Rekordmeister kassierte Alaba 15 Millionen brutto, gefordert haben soll er 20 Millionen für eine Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier an der Säbener Straße.

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Foto: Herbert Kratky / Shutterstock.com

Die Verhandlungstaktik und Forderungen der Alaba-Seite veranlassten Uli Hoeneß dazu, Berater Pini Zahavi (77) als " geldgierigen Piranha" zu bezeichnen. Für diese Worte hat George Alaba kein Verständnis: "Da fehlen mir die Worte".

Man gehe trotz allem im Guten auseinander, auch wenn die Verhandlungen in der Schlussphase durch verhärtete Fronten erschwert worden sein. " Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber die Verantwortlichen wissen, was vorgefallen ist."

Bei Real Madrid ist man froh über die Trennung von Alaba und den Bayern. Karim Benzema freut sich bereits auf seinen neuen Mitspieler.

"Er ist ein sehr guter Spieler, hat acht oder neun Jahre bei Bayern gespielt, viele Titel gewonnen", so der französische Nationalspieler. Alaba sei eine großartige Neuverpflichtung.

Ebenfalls freuen würde sich Benzema, sollte sich sein Landsmann Kylian Mbappe  für einen Wechsel in die spanische Hauptstadt entscheiden: "Kylian ist ein junger Spieler mit einer immensen Qualität. Und er ist ein guter Junge. Er wäre in Madrid willkommen, natürlich."

Allerdings gebe es keinen Club der sich nicht über die Ankunft von Mbappe freuen würde. "Aktuell hat er einen Vertrag bei PSG und wir werden sehen, wie er sich entscheidet."

Nasser Al-Khelaifi schob einem Transfer des Stürmers am Wochenende ein Riegel vor. Der Präsident von PSG stellte klar, dass Mbappe nicht verkauft werde und dieser seinen Vertrag erfüllen werde. Zudem sei man zuversichtlich die Laufzeit des Arbeitspapiers ausdehnen zu können, so der PSG-Boss.

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