Real Madrid Eden Hazard bieten sich zwei Optionen in der Premier League

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Foto: Marco Canoniero / Dreamstime.com

Ob Real Madrid aber tatsächlich einen Abnehmer in der anstehenden Wintertransferperiode finden wird, ist aus vielerlei Gründen offen. Die Blancos möchten Eden Hazard wegen seiner Verletzungsanfälligkeit sowie vor allem wegen seines üppigen Gehalts so schnell wie möglich abgeben.

In einem Artikel der Sun steht, dass West Ham United und der FC Everton die Klubs aus der Premier League sind, die das größte Interesse an einem Hazard-Transfer signalisieren sollen. Real-Trainer Carlo Ancelotti hatte bereits durchblicken lassen, dass er Hazard bei einem Wechselgesuch keine Steine in den Weg legen würde.

Real Madrid

"In meiner Karriere als Trainer habe ich noch nie einen Spieler zum Bleiben gezwungen, wenn er gehen wollte", sagte Ancelotti vor einigen Wochen. Hazard wird auch unter dem Trainerrückkehrer nicht regelmäßig eingesetzt und steht erst bei vier Startelf-Nominierungen in LaLiga.

Eden Hazard müsste auf Gehalt verzichten

Im Falle eines Winterwechsels müsste der aufnehmende Klub angesichts des noch bis 2024 datierten Vertrags mit Real über eine angemessene Ablöse verhandeln. Die Blancos dürfen sich dabei nicht von ihren Gefühlen leiten lassen, denn von den einst investierten 115 Millionen Euro ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Doch auch Hazard müsste mindestens einen Schritt auf die vermeintlichen Interessenten zugehen und insbesondere in Sachen Gehalt seine Ansprüche nach unten korrigieren. Der 30-Jährige gehört an der Concha Espina mit einem kolportierten Jahresgehalt von über 22 Millionen Euro zu den Schwerverdienern.

Vor wenigen Tagen hatte Hazard ein kurioses Angebot des belgischen Zweitligisten KVC Westerlo erreicht. "Ich denke, ich kann Eden Hazard als einen Freund betrachten. Ich habe ihn kennen gelernt, als er in Lille war - und er hat mir versprochen, dass er eines Tages für Fenerbahce spielen wird", so Vizepräsident Hasan Cetinkaya bei Het Nieuwsblad. "Ein Transfer nach Westerlo wird schwieriger sein, aber man weiß ja nie. Vielleicht wird er seine Karriere hier beenden."