Für Zeit nach Karim Benzema: Real Madrid nimmt junges Duo ins Visier

05.08.2022 um 10:28 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
karim benzema
Foto: / Getty Images
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In diesem Sommer wird Real Madrid wahrscheinlich nicht mehr auf dem Transfermarkt agieren, zumindest nicht auf der Stürmerposition. Trainer Carlo Ancelotti plant angeblich Marco Asensio, Eden Hazard und Rodrygo als Vertreter für Karim Benzema ein. Der Weltklasse-Angreifer wird allerdings nicht jünger, viele Jahre stecken nicht mehr in seinem Körper.

Als Real vor Kurzem gegen den FC Barcelona mit 0:1 unterlag und dabei ohne Benzema antreten musste, sang Ancelotti ein Loblied auf seinen Neuner: "Benzema ist der beste Spieler der Welt." Daher sei es nur allzu verständlich, dass "etwas fehlt", wenn der Franzose nicht auf dem Platz stehe.

Früher oder später müssen die Blancos aber ohne Benzema auskommen, der im Dezember 34 Jahre alt wird und dessen Vertrag im Sommer 2023 endet. Vielleicht hängt er dann noch eine Saison an der Concha Espina dran, eine Rückkehr zu seinem Ausbildungsklub Olympique Lyon soll jedenfalls noch vonstatten gehen.

Real Madrid prüft Benjamin Sesko und Amine Gouiri

Als visionäre Optionen nimmt Real laut dem spanischen Radiosender Onda Cero Benjamin Sesko und Amine Gouiri ins Visier. Zwei für die Zukunft, die schon jetzt bei vielen Schwergewichten des europäischen Fußballs Begehrlichkeiten wecken.

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Der 19-jährige Sesko steht aktuell bei RB Salzburg in Lohn und Brot, dürfte den Klub allerdings noch in den kommenden Wochen verlassen. Real wird bisher nicht als einer der konkreten Interessenten für diesen Sommer gehandelt, Manchester United und der FC Chelsea sollen sich einen Wettkampf um Sesko liefern.

Der drei Jahre ältere Gouiri lieferte beim OGC Nizza mit zehn Toren und neun Vorlagen in der Ligue 1 eine famose Saison ab. Borussia Dortmund war jüngst als Interessent genannt worden, sieht sich aber nicht dazu in der Lage, die Ablöseforderung von rund 40 Millionen Euro zu erfüllen.

Verwendete Quellen: Onda Cero
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