Guti kritisiert Sergio Ramos: Bereut, dass er Real Madrid verlassen hat

21.04.2022 um 18:50 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
sergio ramos
Foto: / Getty Images
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Vor gut zwei Wochen kam Sergio Ramos die geballte Ladung Abneigung entgegen. Als er beim 5:1-Sieg gegen Lorient in der Schlussphase ins Spiel kam, wurde der Verteidiger von den Fans von Paris Saint-Germain gnadenlos ausgepfiffen – und zwar bei jedem Ballkontakt.

"Er weiß, dass es falsch war, die Verhandlungen mit Florentino Perez in die Länge zu ziehen", erinnert sich Guti bei El Chiringuito de Jugones an den vergangenen Sommer. "Er dachte, dass Perez alles für ihn tun würde, aber er weiß nicht, dass Real Madrid für den Präsidenten über allem steht."

Die Blancos wollten Ramos, der 16 Jahre das weiße Trikot trug, definitiv halten. Aber nicht um jeden Preis. Ramos hatte während seiner Abschiedsrede deutlich gemacht, dass es ihm nie ums Geld ging, sondern um die Vertragslänge. Real hatte Ramos einen Einjahresvertrag vorgelegt, mit zehn Prozent weniger Gehalt. Der 36-Jährige wollte sich allerdings für zwei Jahre binden.

"Ab einem gewissen Alter werden die Verträge nur noch für eine Saison verlängert, das gilt für Ramos wie für jeden anderen auch", stellt Guti klar. "Jetzt bereut er es, denn er war eine Legende bei Real Madrid, er hätte seine Karriere dort beenden können, aber er hat es nicht genutzt. Er ist durch die Hintertür gegangen und das tut ihm weh."

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Verwendete Quellen: El Chiringuito de Jugones
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