Real Madrid

James Rodriguez spricht über Bayern-Zeit und geplatzten Atleti-Wechsel

06.03.2022 um 18:00 Uhr
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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com
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Der Torschützenkönig der WM 2014 wechselte im selben Jahr für 80 Millionen Euro zu Real Madrid. Als einer der teuersten Spieler der Welt kam er in seiner ersten Saison bei den Königlichen noch auf 29 Einsätze. Seine Spielminuten nahmen mit der Zeit jedoch sukzessive ab. In der Saison 2017/2018 ließ er sich dann für zwei Jahre zum FC Bayern ausleihen.

Wie James jetzt auf seinem Twich-Kanal bekannt gab, hatte er für seine Zeit nach der Ausleihe schon konkrete Pläne. "Ich habe den FC Bayern verlassen, weil ich mit Atletico schon alles geregelt hatte. Aber Real hat mich am Ende nicht gehen lassen." Die Stärkung des Erzfeindes kam für den Hauptstadtklub einfach nicht infrage.

Mentor Ancelotti lotste ihn durch Europa

Sein Engagement beim deutschen Rekordmeister hat James wahrscheinlich seinem Förderer Carlo Ancelotti zu verdanken, der ihn schon in seiner Zeit bei Real Madrid zu Höchstleistungen antrieb. Auf seine Zeit in München schaut der Südamerikaner übrigens mit Freude zurück.

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"Beim FC Bayern waren es zwei hervorragende Jahre. Ich habe auf hohem Niveau mit großartigen Spielern gespielt. Wir hatten eine Top-Mannschaft und ich hatte jede Menge Spaß", berichtet der Südamerikaner.

Mit Ancelottis Entlassung sank James Ansehen beim FCB wieder. Wieder in Madrid angekommen, wurde sein Wechsel zu Atletico ferner unterbunden, weil Marco Asensio einen Kreuzbandriss erlitt. James konnte dies nicht für sich nutzen, da er sich selbst im Oktober 2019 verletzte und lange ausfiel.

Im Jahr darauf rettete ihn Ziehvater Ancelotti erneut und holte ihn zum FC Everton, wo James im ersten Jahr wieder etwas aufblühte. Nach einem erneuten Trainerwechsel sanken die Aktien des Offensivspielers auch dort. Er ging aus diesem Grund im letzten Herbst nach Katar zu al-Rayan SC.

James Rodriguez: Hintergrund

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