Real Madrid :Kampf um Mbappe: Ansage an Real – Spott für Bale

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Foto: PanoramiC / imago images
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160 Millionen Euro soll Spaniens Rekordmeister für Mbappe geboten haben. Viel Geld in Corona-Zeiten, vor allem wenn man bedenkt, dass Mbappe 2022 ablösefrei gehen kann, wenn er seinen Vertrag nicht verlängert.

PSG hat aber scheinbar eine höhere Schmerzgrenze. Anders ist die öffentliche Ansage in Richtung Real Madrid von Thani bin Hamad bin Khalifa Al-Thani nicht zu deuten. Der Bruder von PSG-Besitzer Tamim bin Hamad Al Thani erklärte auf Twitter: "Wenn ihr den definierten Preis bezahlt…kontaktiert uns. Oder beendet die Saison mit dem Golfer."

Hintergrund

Scheich über gegen Gareth Bale

Ein klarer Seitenhieb des Scheichs aus Katar in Richtung Real Madrid und Gareth Bale. Der Waliser hat sich wegen seiner Liebe zum Golfsport den Spitznamen der Golfer erworben. Seit Jahren ist Bales Leidenschaft ein großes Thema in der spanischen Hauptstadt. Die Verletzungsanfälligkeit des Flügelstürmers wurde beispielsweise schon mit Bales Hobby in Verbindung gebracht.

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Foto: cristiano barni / Shutterstock.com

Bale wurde teilweise vorgeworfen, lieber zu Golfen, als für Real Madrid auf dem Rasen zu stehen. Bisheriger Höhepunkt von "Golf-Gate": Nach erfolgreicher EM-Qualifikation feierten Bale und Co. bei der walisischen Nationalmannschaft vor einer Fahne, auf der stand: "Wales. Golf. Madrid. In dieser Reihenfolge."

Real will Bale loswerden – PSG verlangt 200 Mio. für Mappe

Real Madrid versucht seit längerem, Bale loszuwerden. In der vergangenen Saison war er an die Tottenham Hotspur verliehen. Die Spurs entschieden sich aber gegen eine Weiter-Verpflichtung. An Real ist der Großverdiener noch bis 2022 gebunden.

Während Real den Waliser auch trotz dessen jüngster Leistungssteigerung unter Carlo Ancelotti wohl ziehen lassen würde, um dessen Salär einzusparen, verlangt Paris Saint-Germain für Mbappe dem Vernehmen nach 200 Millionen Euro Ablöse.

Leonardo: "Wenn Mbappe gehen will, kann er gehen, aber zu unseren Bedingungen"

Sportdirektor Leonardo bekräftige gegenüber Marca, L'Équipe, Le Parisien, AFP und RMC: "Wenn Mbappe gehen will, kann er gehen, aber zu unseren Bedingungen." Und weiter: "Ich werde die Zahlen nicht bestätigen, aber es sind ungefähr 160 Millionen. Es ist weniger als das, was wir dafür bezahlt haben."

Paris Saint-Germain hatte 180 Millionen Euro plus Boni in die Verpflichtung des Superstars gesteckt. Die Monegassen sicherten sich zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung in kolportierter Höhe von 35 Millionen Euro.

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