Real Madrid :Kevin Trapp: "Luka Jovic war nicht wirklich glücklich, das konnte jeder sehen"

luka jovic 2020 1002
Foto: MDI / Shutterstock.com

In anderthalb Jahren Real Madrid tat sich Luka Jovic enorm schwer. Hoch ambitioniert ("Wir haben Chancen auf die Champions League") kehrte er nach seiner verlorenen Zeit an der Concha Espina im Januar zu Eintracht Frankfurt zurück. Die Reunion mit dem Adlerklub hat wohl auch mit Kevin Trapp und dessen Kontakt-Aufrechterhalten zu tun.

Der Eintracht-Handschuhträger erkundigte sich regelmäßig nach Jovics Befinden. "Ich habe schon im Sommer mit ihm gesprochen, mich nach seiner Situation erkundigt und wie es ihm geht", erläutert Trapp im Interview mit der englischsprachigen Ausgabe der BUNDESLIGA-Homepage. Der SGE-Spieler merkte schnell: "Er war nicht wirklich glücklich, das konnte jeder sehen."

Einige Monate später, Jovic kam weiterhin nur äußerst spärlich für die Blancos zum Einsatz, fühlte Trapp erneut bei dem talentierten Serben vor. "Ende Dezember habe ich ihn dann noch einmal gefragt, was los ist, wie die Situation ist und ob er zurückkommen will", schildert Trapp seinen wiederholten Versuch, Jovic zurück an alte Wirkungsstätte zu lotsen.

Das aus Trapps Sicht verblüffende Feedback: "Überraschenderweise hat er mir gesagt: 'Ja, ich will zurückkommen.'" Am 14. Januar machte Jovics Eintracht-Rückkehr offiziell. Um diese überhaupt zu ermöglichen, soll Real den Großteil seines Gehalts übernehmen. Eine Kaufoption ist nicht vereinbart worden.

Hintergrund


In Frankfurt waren insbesondere die Fans außer sich, doch auch innerhalb des Teams ist die Jovic-Rückkehr äußerst positiv aufgenommen worden. Trapp schwärmt von dessen Vorzügen: "Er ist eine große Bereicherung für unser Team, weil er diese große Qualität hat, er braucht nicht viele Chancen, um ein Tor zu erzielen, und das ist sehr wichtig."

In fünf Spielen nach seiner Rückkehr an den Stadtwald erzielte Jovic bereits drei Tore – und das bei noch keinem Startelfeinsatz und lediglich 122 Minuten Spielzeit.