Paris Saint-Germain Mbappe-Deal: La-Liga-Boss Tebas appelliert an Financial Fairplay

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"Wir werden die Angelegenheit vor Freitag auch der UEFA melden", berichtete Tebas am Mittwoch auf einem Event. Zuvor hatte der Spanier bereits angekündigt, die Justiz in Frankreich und der Europäischen Union einzuschalten. La Liga sehe im Verhalten der Pariser eine klare Grenzüberschreitung.

"Es ist für PSG unmöglich, die aktuellen Financial-Fairplay-Regeln einzuhalten, wenn man bedenkt, was sie für Mbappe zahlen werden." Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der Stürmer für seinen neuen Dreijahresvertrag insgesamt 600 Mio. Euro kassieren, die Hälfte davon als Handgeld.

Javier Tebas gibt sich indes nicht der Illusion hin, diesen unverschämten Deal noch verhindern zu können. Für die Zukunft will er die reichen Scheichklubs allerdings dazu zwingen, sich an die Regeln der Fußballwelt zu halten. Dies sei in der Vergangenheit schon einmal gelungen, nur leider nicht dauerhaft, wie Tebas gesteht.

Real Madrid

"Wir haben Manchester City und Paris Saint-Germain bereits vor drei oder vier Saisons denunziert und sie wurden von der UEFA sanktioniert, aber die Sanktion wurde aufgrund seltsamer Entscheidungen des CAS aufgehoben." Tebas hofft, dass der Internationale Sportgerichtshof fortan strenger urteilt, um surreale Deals zu verhindern.