Real Madrid :Martin Ödegaard unbesorgt wegen Ancelotti-Aussagen

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Foto: Katatonia82 / Dreamstime.com
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Real Madrid setzte sich im Frühjahr 2015 gegen zahlreiche europäische Konkurrenten durch, die Verpflichtung von Martin Ödegaard machte Florentino Perez froh.

Der Youngster sollte schon nach wenigen Monaten in der ersten Mannschaft auflaufen, der damalige Chefcoach Carlo Ancelotti hatte daran aber wenig Interesse.

"Der Präsident entschied, er müsse drei Spiele für die erste Mannschaft bestreiten. Als PR-Maßnahme", berichtete Ancelotti nach seinem Abschied von Real Madrid 2015 in seinem Buch Quiet Leadership.

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Ancelotti weiter: "Er hätte der beste Spieler der Welt sein können, es wäre mir trotzdem egal gewesen." Ödegaard sei einfach nicht der Spieler gewesen, den er haben wollte. Bei der Verpflichtung des jungen Norwegers hätte PR sowieso die größte Rolle gespielt.

Ab dem 1. Juli 2021,6 Jahre nach ihrer letzten Begegnung, arbeiten Ancelotti und Ödegaard wieder für Real Madrid. Der Italiener übernimmt das Traineramt von Zinedine Zidane, Ödegaard wurde nach einer halbjährigen Ausleihe an den FC Arsenal zurückgeholt.

Hintergrund


Der mittlerweile 22-Jährige sieht in den Aussagen Ancelottis keine großen Probleme. "Ich denke, dass es vielleicht von einigen ein bisschen falsch interpretiert wurde", erklärte der Nationalspieler gegenüber TV2.

Er mache sich deshalb keine Gedanken. Ancelotti habe wahrscheinlich ausdrücken wollen, dass er damals ein Spieler für die Zukunft gewesen sei, glaubt Ödegaard.

Der Norweger blickt mit Zuversicht auf die kommende Saison. Dem 61-jährigen Übungsleiter traut Ödegaard "absolut" zu, die Königlichen nach der ersten titellosen Saison seit elf Jahren wieder in die Erfolgsspur zu führen.