Real Madrid :Philipp Lienhart erklärt: Was Zinedine Zidane und Christian Streich gemeinsam haben

imago philipp lienhart 101121
Foto: Sven Simon / imago images
Werbung

"Beide vereint, dass sie Spieler besser machen wollen. Das können beide richtig gut", sagte der Innenverteidiger im Interview mit Transfermarkt.de. Generell vergleiche er Trainer nicht so gerne, da Menschen nun einmal unterschiedlich seien. Was Lienhart aber sagen kann: "Christian Streich ist eher emotional. Zidane habe ich am Spielfeldrand ruhiger erlebt."

Philipp Lienhart war 2014 von Rapid Wien in die U19 von Real Madrid gewechselt, ein Jahr später stieg er in die Zweitvertretung auf, wo er Bekanntschaft mit Zinedine Zidane machte.

Hintergrund

Real Madrid: Philipp Lienhart feierte Debüt unter Rafael Benitez - es blieb sein einziges Spiel

Für die Castilla absolvierte der österreichische Nationalverteidiger 53 Partien, in der ersten Mannschaft konnte er nicht Fuß fassen. Nur ein Einsatz unter Rafael Benitez in der Copa del Rey hat Lienhart vorzuweisen.

2017 folgte der Wechsel zum SC Freiburg, zunächst per Leihe, 2018 legten die Breisgauer 2 Millionen Euro Ablöse auf den Tisch. Für den derzeitigen Tabellendritten der Bundesliga hat der 25-Jährige mittlerweile 103 Partien absolviert.

Eine Rückkehr zum spanischen Rekordmeister schließt Lienhart nicht aus, auch wenn er weiß dass die Chancen dafür gering sind. " Der Schritt ist schon sehr groß. Ich müsste mich noch mal richtig weiterentwickeln, um bei Real ein Thema zu sein", betonte er: "Aber es ist auf jeden Fall schön, dass ich einmal die Möglichkeit hatte, dort zu spielen und im Training mitzubekommen, wie die Spieler arbeiten."

In Spaniens Hauptstadt habe er "tolle Erfahrungen" gemacht. Sollte ihn sein Weg eines Tages tatsächlich wieder an die Concha Espina führen können, würde er wahrscheinlich nicht nein sagen, erklärte Lienhart grinsend.

Video zum Thema