Real Madrid :Real Madrid, Barça und Co.: Diese Klubs gründen die Super League – UEFA droht

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Foto: Agencia EFE / imago images
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"Zwölf von Europas führenden Fußballvereinen haben sich darauf verständigt, einen neuen Wettbewerb zu etablieren, die Super League", heißt es im Schreiben der Klubs zum geplanten Wettbewerb, der unter der Woche ausgetragen werden soll.

"Als Gegenleistung für ihr Engagement erhalten die Gründungsklubs einen Betrag von 3,5 Milliarden Euro, um ihre Infrastrukturinvestitionspläne zu unterstützen und die Auswirkungen der Pandemie auszugleichen."

Hintergrund

Drei weitere Gründungsmitglieder wolle man bis zum Start der ersten Saison noch begrüßen. Diese 15 Klubs sollen die permanenten Teilnehmer sein.  Insgesamt sollen 20 Klubs am Start sein.

Neben den 15 Fix-Teilnehmern sollen sich fünf Vereine über einen Qualifikationsmodus Zutritt verschaffen können. Der nationale Ligafußball am Wochenende sei "das Herz des Vereinsfußballs", verspricht die Gruppe. Damit ist die Super League wohl als Konkurrenz zur Champions League zu verstehen.

Ob die Klubs an den nationalen Ligen überhaupt noch teilnehmen dürfen, bleibt abzuwarten. Die UEFA warnt: "Wir werden gemeinsam daran arbeiten, dieses zynische Projekt zu stoppen." Den Vereinen der Super League könnte untersagt werden, "an anderen Wettbewerben auf nationaler, europäischer oder weltweiter Ebene teilzunehmen und ihren Spielern könnte die Möglichkeit verweigert werden, ihre Nationalmannschaften zu vertreten."

Vorsitzender der neuen Super League ist Real-Präsident Florentino Perez, der "den Wünschen der vier Milliarden Fußballfans" entsprechen möchte. Juve-Boss Andrea Agnelli ist Stellvertreter des Bauunternehmers.

Super League: Welche Vereine sind dabei?

  • Real Madrid
  • FC Barcelona
  • Atletico Madrid
  • Manchester United
  • Manchester City
  • Arsenal
  • Liverpool
  • Tottenham
  • Chelsea
  • Juventus Turin
  • Inter Mailand
  • AC Mailand

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