Carlo Ancelotti benennt die Probleme von Real Madrid

08.11.2022 um 09:34 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Carlo Ancelotti war nicht zufrieden mit dem Auftritt von Real Madrid bei Rayo Vallecano - Foto: / Getty Images
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Der FC Barcelona hatte am Wochenende vorgelegt und mit einem souveränen 2:0 über Almeria den Platz an der Sonne in LaLiga erobert. Am Montagabend konnte Real Madrid nachziehen, bei Rayo Vallecano setzte es allerdings eine 2:3-Pleite.

Barça hat nun zwei Punkte Vorsprung auf den Rekordmeister, der erstmals in der laufenden Liga-Saison drei Gegentore schlucken musste. Am Donnerstag im Heimspiel gegen Cadiz (21:30 Uhr) kann die Mannschaft von Carlo Ancelotti Wiedergutmachung betreiben und auf einen Patzer von Barça hoffen – die Katalanen gastieren bereits am heutigen Dienstag bei Osasuna (21:30 Uhr).

Um die Rückeroberung der Tabellenführung zu realisieren, müssen aber nicht nur die Blaugrana mitspielen, Real Madrid braucht eine andere Vorstellung als gegen Rayo. In Vallecas lieferten Vinicius Junior und Co. die bisher schwächste Saisonleistung ab. Die Quittung: Die erste Saisonniederlage in LaLiga.

Courtois kritisiert Vorstellung

"In der ersten Hälfte waren wir nicht auf der Höhe. Wir haben zu viele dumme Tore kassiert", schimpfte Thibaut Courtois nach der Niederlage. Man habe Fehler gemacht und sei nicht zu 100 Prozent im Spiel gewesen. Zudem habe man Pech gehabt, als der von ihm gehaltene Elfmeter wiederholt wurde. Der Keeper hatte bei der Ausführung vor der Linie gestanden.

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Thibaut Courtois kassierte erstmal in LaLiga 2022/2023 drei Gegentore - Foto: sbonsi / Shutterstock.com

Carlo Ancelotti bemängelt Einstellung

"Es ist ziemlich klar, was das Problem war: Wir waren nicht so durchschlagskräftig wie der Gegner. Das fiel uns extrem schwer", zeigte sich Real-Coach Carlo Ancelotti wenig begeistert von seiner Mannschaft.

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Man habe einen schlechten Spielaufbau gezeigt, keine zweiten Bälle erobern können und Zweikampfschwäche an den Tag gelegt. "Die Qualität hat nicht gereicht, um das Spiel auszugleichen. Wir hatten Chancen, die wir normalerweise verwandeln, aber die Durchschlagskraft war zu gering."

Auch mit der Einstellung seines Teams war der Italiener nicht zufrieden. "Uns fehlte Durchsetzungskraft und Konzentration in den Zweikämpfen. Wenn du nicht an die Einstellung des Gegners herankommst, dann hilft dir auch die individuelle Qualität nicht, um das Spiel zu gewinnen."

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