
Im Interview mit der L'Equipe führte Vinicius zunächst vor Augen, wie sehr ihn die rassistischen Bemerkungen mitnehmen. "Das ist bei vielen Gelegenheiten passiert und in Valencia auf eklatante und öffentliche Weise. Ich empfand große Traurigkeit. Denn ich bin auf dem Feld, um Menschen glücklich zu machen."
Weil er durch diese Anfeindungen nicht zugrunde gehen wollte, sprach der Brasilianer mit Leuten, denen ähnliches widerfahren ist. "Ich habe mich an Menschen gewandt, die sich mit Rassismus befasst haben, an Menschen, deren Familien schwierige Zeiten durchgemacht haben, an Menschen, die viel über Sklaverei wissen. Ich habe auch viel gelesen", sagte Vinicius.
Real Madrid: Vinicius Junior gibt sich keinen Illusionen hin
Diese Gespräche lehren den Offensivspieler vor allem eines: "Wenn dich jemand auf eine Weise beleidigt, die dich verletzt, musst du dagegen ankämpfen. Bis sich die Dinge ändern." Im Kampf gegen den Rassismus will sich Vinicius jedoch keinen Illusionen hingeben.
"Ich weiß, dass ich die Geschichte nicht verändern werde, ich werde weder Spanien zu einem Land ohne Rassisten machen, noch die ganze Welt. Aber ich weiß, dass ich einige Dinge ändern kann", zeigte sich der Angreifer dennoch zuversichtlich.
Verwendete QuellenL'Equipe via Football Espana