Real Madrid :Real Madrid und PSG wollten ihn: Warum Massimiliano Allegri absagte

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com

Anderthalb Jahre ist Massimiliano Allegri inzwischen ohne Job im europäischen Spitzenfußball. Am fehlenden Interesse anderer Vereine, eine Zusammenarbeit mit dem 53-Jährigen einzugehen, liegt dieser Umstand allerdings nicht.

"Warum hat er mehrere Jahre nicht mehr trainiert?", fragt Giovanni Galeone gegenüber RADIO KISS KISS, der sogleich hinterher schiebt: "Der Grund ist einfach: Wegen einiger ernsthafter familiärer Probleme musste er wichtigen Vereinen absagen. Max sagte 'Nein' zum FC Chelsea, zum FC Arsenal und zu Real Madrid."

Galeone kennt Allegri noch aus seiner Zeit als aktiver Spieler, coachte den heutigen Startrainer. Doch nicht nur das schon genannte Trio signalisierte Interesse, auch Paris Saint-Germain soll bei Allegri vorstellig geworden sein.

Der erfolgreiche Ex-Übungsleiter von Juventus Turin hatte laut Galeone vor allen Dingen Probleme damit, den Königlichen aus Madrid eine Absage zu erteilen. "Er lehnte Real ab, weil er bereits den genannten Vereinen abgesagt hatte", erläutert Galeone, der über Allegris Absagegrund ziemlich verwundert gewesen war.

Hintergrund


"Ich bin kein Clown. Wenn ich zu anderen Vereinen Nein gesagt habe, kann ich nicht nach nur zehn Tagen ein anderes Angebot annehmen", soll Allegri gegenüber Galeone seine Zurückweisung der Madrider Bemühungen erklärt haben. Der 80-Jährige beschreibt den ehemaligen Juve-Trainer als "ehrlichen Mann", der "ein Gentleman und Profi" sei.

Allegri hat seine Meinung bezüglich seines Wiedereinstiegs in das Fußballbusiness inzwischen geändert. "Er will zurückkommen und einen Topklub übernehmen", stellt Vertrauter Galeone klar.