
Trainer Rafa Benítez (63) durfte bei seiner Premiere als Coach des spanischen Erstligisten Celta Vigo gegen Cristiano Ronaldos (38) Al Nassr ran und wies das Team rund um den Portugiesen deutlich in die Schranken. Alle fünf Tore von Celta fielen allerdings in der zweiten Halbzeit, als Ronaldo bereits nicht mehr auf dem Platz stand.
Der Trainer von Celta entschied sich für zwei ausgeglichene Aufstellungen, in denen es außer den Leihspielern keine neuen Gesichter gab. Die beiden Halbzeiten waren unterschiedlich. Im ersten Durchgang hatte Al Nassr durch zwei Kopfbälle von Cristiano Ronaldo und einen Schuss von Talisca die Chance, in Führung zu gehen, worauf Celta mit einem Schuss von Iago Aspas gegen das Gebälk und einer guten Torchance von Carles Perez antwortete.
Nach dem Wiederanpfiff änderte sich alles, Al Nassr war klar unterlegen, die Mannschaft von Benitez war deutlich besser. Larsen erzielte einen Hattrick, was dem Norweger nach seinen Problemen vor dem Tor in der letzten Saison Selbstvertrauen geben sollte. Auch Gael und Miguel Rodriguez trugen zum Erfolg bei. Sämtliche Tore fielen in einer Zeitspanne von nur achtzehn Minuten.

Cristiano Ronaldo und Benítez mit gemeinsamer Vergangenheit
Rafa Benítez legte somit einen sehr gelungenen Start bei seinem neuen Klub hin. In seiner Trainer-Karriere coachte er bereits hochkarätige europäische Topklubs wie unter anderem Liverpool, Chelsea, Real Madrid und Inter Mailand. Während seiner Station bei den Madrilenen arbeitete Benítez auch mit Cristiano Ronaldo zusammen.
Das Intermezzo bei den Königlichen war für den 63-Jährigen jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Auch mit besagtem Cristiano Ronaldo endete die Zusammenarbeit nicht gerade rosig. Dieser nahm nach der Entlassung des Trainers kein Blatt vor den Mund und wurde deutlich: "Mit Benítez haben wir unsere Zeit verschwendet."
Rafa Benitez könnte durch den deutlichen Sieg über Cristiano Ronaldo womöglich Genugtuung verspürt haben, zumal CR7 jüngst der spanischen Primera Division die Klasse abgesprochen hatte.
"Der europäische Fußball hat viel an Qualität verloren. Die einzige gültige und immer noch gut funktionierende Liga ist die Premier League", so die streitbare Meinung des mehrfachen Weltfußballers. Die deutliche Niederlage gegen den spanischen Beinahe-Absteiger stützt Cristianos These nicht gerade.
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