Real Madrid :"Schlecht gemanagt": Klare Ansage an Real Madrid und Barça

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Christian Seifert geht mit den im europäischen Fußball weit oben angesiedelten Klubs hart ins Gericht. Während einer von der FINANCIAL TIMES organisierten Veranstaltung betitelte der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL) "einige dieser so genannten Super-Klubs" als "schlecht gemanagte Geldverbrennungsmaschinen".

Der 51-Jährige sprach im Zuge dessen sogar von finanziellen Exzessen, die auch inmitten der Coronakrisse keineswegs eingedämmt worden wären. Laut Seiferts Dafürhalten sei "die brutale Wahrheit", dass diese Klubs "das Geld so verbrennen, wie sie es in den vergangenen zehn Jahren verbrannt haben".

Klubnamen nannte Seifert in seiner Brandrede keine, aufgrund der jüngsten Vergangenheit dürfte jedoch klar sein, welche er damit meinte – den FC Barcelona und Real Madrid. Die beiden spanischen Schwergewichte häuften unvorstellbare Schuldenberge in Höhe von knapp 1,2 Milliarden Euro (Barça) und etwa 900 Millionen Euro (Real) an.

"Wenn ich ein Investor wäre, würde ich mich fragen, ob sie die richtigen Partner wären", fügte Seifert an. Immerhin hielten sich die LaLiga-Vertreter in den letzten beiden Transferphasen weitestgehend zurück. Die Blancos gaben zum Beispiel keinen Neuzugang bekannt.