Real Madrid :Sergio Ramos: "Cristiano Ronaldo und Real Madrid haben verloren"

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Sergio Ramos sei zwar im Sommer 2018 nicht wirklich überrascht davon gewesen, dass Cristiano Ronaldo Real Madrid verlässt, wie er im Gespräch mit dem spanischen TWITCH-Star Ibai Llanos mitteilte. Dem Abgang seines jahrelangen Mitspielers trauert er aber noch heute nach.

"Es war etwas, wo Cris und Real Madrid verloren haben. Ich hätte ihn nicht gehen lassen, denn Cris ist einer der besten Spieler der Welt und mit ihm wären wir Erfolgen ein wenig näher gekommen", sagte Ramos. "Ohne Zweifel." Tatsächlich holte Real seit dem Abgang Ronaldos keinen großen Titel mehr, immerhin wurden die Blancos in der Vorsaison nach drei Jahren Pause mal wieder Spanischer Meister.

Hintergrund


"Es sind Beziehungen, die fast ein Leben lang halten müssen", sagte Ramos, der schon vor dem Champions-League-Finale in Kiew eine Vorahnung hatte, dass Ronaldo wenige Wochen später mit den Blancos brechen wird. Tatsächlich kam es dann auch zum Wechsel, der Real immerhin eine Ablöse von rund 120 Millionen Euro bescherte – und Juventus Turin seitdem übrigens ebenfalls keinen großen Triumph.

Ramos hatte nie so wirklich daran glauben wollen, dass Ronaldo den Klub verlasse. Der 34-Jährige, dessen Zukunft in Madrid ebenfalls ungeklärt ist, nahm den Abgang seines Kumpels aber dann doch mit Fassung: "Aber gut, es ist eine Entscheidung, die er getroffen hat und man auf jeden Fall respektieren muss. Er ist immer entscheidend und hilft dir dabei, erfolgreich zu sein."