Real Madrid :Sergio Ramos lehnt Vertragsangebot ab - warum Real Madrid trotzdem gelassen bleibt

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Foto: Revierfoto / imago images
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Seit 2005 schnürt Sergio Ramos seine Schuhe für Real Madrid. Zunächst als rechter Außenverteidiger, dann als Abwehrchef. Der Altstar ist Leitwolf, Aggressive Leader und Mannschaftskapitän. Kein Wunder, dass Real Madrid das auslaufende Arbeitspapier verlängern will.

Real bietet dem Nationalverteidiger eine Laufzeit bis 2022, angeblich zu unveränderten Konditionen (15 Millionen Euro). Ramos wünscht sich eine Zweijahresofferte. Real zögerte lange, schließlich wird der Kapitän bald bereits 35, doch mittlerweile soll Florentino Perez dem Abwehr-Star auch einen Vertrag bis 2023 anbieten - allerdings zu geringeren Konditionen.

Hintergrund

Beide Offerten hat Ramos übereinstimmenden Medienberichten aus Spanien zufolge abgelehnt. Laut EL CHIRINGUITO DE JUGONES mit dem Hinweis, dass Paris Saint-Germain mehr zahlen würde. Real-Boss Perez soll gelassen reagiert haben. Dafür gibt es gute Gründe.

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Foto: Brais Seara / Shutterstock.com

Sergio Ramos will eigentlich bei Real bleiben

Sergio Ramos darf seit dem 1. Januar mit PSG und jedem anderen Klub verhandeln, Alarmstimmung herrscht an der Concha Espina deshalb nicht.  Denn die Bosse wissen: Ramos will eigentlich bis zu seinem Karriereende bleiben.  Diesen Wunsch artikulierte er bereits mehrfach.

Nutzt Ramos erneut das Interesse anderer Klubs als Druckmittel?

Bereits 2015 liebäugelte der Innenverteidiger angeblich mit einem Vereinswechsel - damals zu Manchester United - um dann doch bei den Königlichen zu verlängern. Offenbar schätzen Perez und Co. die Lage nun erneut so ein, dass Ramos pokert und PSG und das angeblich ebenfalls interessierte Manchester City als Druckmittel nutzt, um mehr Geld herauszuschlagen.

David Alaba könnte Ramos beerben

Sollte Ramos wider Erwarten tatsächlich wechseln, hätte Real zudem mit David Alaba (28) einen Hochkaräter als Nachfolger in der Hinterhand. Der Österreicher, zum Innenverteidiger umgeschult, ist im Sommer ablösefrei zu haben.

Eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern scheint derzeit unwahrscheinlich, Alaba träumt von einem Wechsel nach Spanien. Da Barça sich den 28-Jährigen nicht leisten kann und Atletico Madrid nicht den nötigen Glanz versprüht, bleibt Real als einzige LaLiga-Option.

Die Königlichen haben Alaba laut MARCA bereits eine Offerte übermittelt. Die Eckdaten: Vier Jahre Laufzeit, zehn Millionen Euro netto Jahresgage.

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