Trotz Patzer: Thibaut Courtois war der beste Belgier bei der WM

06.12.2022 um 07:58 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Thibaut Courtois musste die Weltmeisterschaft mit der belgischen Elf nach der Vorrunde verlassen - Foto: / Getty Images

In der Rangliste des Unternehmens, das auf Basis von Künstlicher Intelligenz die Leistungen der belgischen Profis in der Vorrunde der Weltmeisterschaft bewertete, thront den Keeper von Real Madrid mit einem Wert von 1.37 an der Spitze der Belgier.

Der amtierende Welttorhüter hielt in Katar zwar nicht so sensationell wie in der vergangenen Champions-League-Saison mit Real Madrid oder bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland und patzte gegen Marokko (0:2), dennoch war er einer der wenigen Lichtblicke, unter anderem überzeugte der 30-Jährige mit einem gehaltenen Elfmeter gegen Kanada.

Neben Courtois wussten laut Olocip Innenverteidiger Toby Alderweireld (0.94) sowie mit Abstrichen Jan Vertonghen (0.75) sowie Atletico Madrids Mittelfeldregisseur Axel Witsel (0.73) und Rechtsverteidiger Thomas Meunier (0.72) von Borussia Dortmund zu überzeugen.

Eden Hazard kann nicht liefern

Die Offensivabteilung der einst so goldenen Generation um die Brüder Eden Hazard (0.19) und Thorgan Hazard (0.14) hingegen sah kaum Land. Auch für Inter Mailands Mittelstürmer Romelu Lukaku, der im letzten Gruppenspiel gegen Kroatien einige hochkarätige Chancen versiebte, war es aus individueller Sicht eine verpatzte Weltmeisterschaft.

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Romelu Lukaku verpasste mit der belgischen Nationalmannschaft den Einzug ins Achtelfinale der WM - Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com

Bester Angreifer laut den Berechnungen von Olocip: Michy Batshuayi von Fenerbahce Istanbul. Der ehemalige Dortmunder war der einzige Torschütze der Red Devils.

Belgien muss nach der Vorrunde nach Hause

Belgien musste nach nur einem Sieg (1:0 über Kanada), einer überraschenden Niederlage gegen Marokko (0:2) und einem Unentschieden gegen Kroatien (0:0) bereits nach der Gruppenphase die Heimreise antreten.

Roberto Martinez erklärte nach dem blamablen Aus seinen Rücktritt als Nationaltrainer. Der Spanier hatte die hochtalentierten Belgier 2016 übernommen