Vinicius-Handspiel: Carlo Ancelotti empört über Schiedsrichterleistung

18.04.2022 um 08:00 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
carlo ancelotti
Foto: / Getty Images
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Es läuft die 74. Minute im LaLiga-Topspiel zwischen dem FC Sevilla und Real Madrid. Vinicius Junior trifft aus Kurzdistanz satt ins rechte Eck, der Treffer wird allerdings minutenlang vom Video Assistant Referee überprüft, der ein Handspiel erkannte.

Vinicius nahm den Ball vor seinem Treffer entweder mit der Schulter oder dem Oberarm mit – so ganz ersichtlich war die mutmaßlich sträfliche Aktion auf den Videobildern nicht. Der zuständige Hauptschiedsrichter Guillermo Cuadra Fernandez gab das Tor, es wäre der 2:2-Ausgleich gewesen, schließlich nicht. Real tobte.

"Wir verstehen nicht, warum sie das Handspiel von Diego Carlos nicht pfeifen, das von Vinicius aber schon. Ich verstehe, dass es schwierig ist, aber ich verstehe es nicht", polterte Real-Trainer Carlo Ancelotti nach dem Spiel. "Es fehlte nur noch die Rote Karte für Camavinga, und der Plan war komplett. Vinicius versichert mir, dass er ihn nicht mit der Hand getroffen hat. Ich verstehe das nicht."

Eduardo Camavinga hatte wiederum großes Glück, dass er in der ersten Halbzeit nach wiederholtem Foulspiel nicht den Platz verlassen musste. Der Mittelfeldyoungster grätschte in einer Aktion gegen Anthony Martial und hatte nicht den Ball gespielt. Cuadra Fernandez aber ließ zum Glück für Camavinga weiterlaufen.

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