Real Madrid :"Was soll Raul machen?": Ex-Boss Magath spricht über Wechsel zu Schalke

raul schalke
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Felix Magath führte Schalke 2010 zur Vizemeisterschaft. Die Ansprüche waren hoch. Dazu passte Christoph Metzelder. Der Nationalverteidiger kam von Real Madrid nach Gelsenkirchen.

Wie Magath im Podcast Phrasenmäher  verrät, fragte der Innenverteidiger Magath ob dieser noch einen Stürmer benötige und brachte daraufhin die Möglichkeit ins Spiel, Raul Gonzalez Blanco zu verpflichten.

"Ich habe gefragt, ob er spinnt? Ich dachte, was labberst du mir mit Raul vor", berichtet der Ex-Coach von seiner ersten Reaktion auf Metzelders Vorschlag. Doch Metzelder habe mit Raul gesprochen. Magath solle sich mal melden.

Daraufhin habe er angefangen, sich Gedanken über Raul zu machen, so Magath: "Was soll Raul machen? Der spielt bei Real Madrid nicht mehr und innerhalb Spaniens kann er nie wechseln. Soll er nach England wechseln? Nach England als Stürmer, da kriegt er doch auf die Socken. Das kann er nicht machen."

Auch die eher robuste Ligue 1 und die defensive Serie A seien eher nichts für Raul. Magath schlussfolgerte:  "Wenn er noch Champions League spielen will, dann geht es eigentlich nur in Deutschland."

Hintergrund


Der Deal ging über die Bühne, und nach anfänglichen Problemen – Raul war nicht austrainiert – entwickelte sich eine Traumehe. Seine Bilanz: 40 Tore in 98 Spielen.

Magath zeigt sich im Rückblick begeistert: "Als Sportler war er eine Granate. Technisch war er überragend und seine Trainingsbereitschaft war stets vorbildlich. Als Mensch und als Persönlichkeit war er außergewöhnlich."