Wechselt Eden Hazard wegen Eddie Howe zu Newcastle United?

10.11.2021 um 13:59 Uhr
von Andre Oechsner
Transferexperte
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Foto: Saolab Press / Shutterstock.com

"Newcastle United will Hazard verpflichten. Einen Wechsel im Winter schließe ich nicht aus", sagte der Journalist Eduardo Inda vor zwei Wochen und kurbelte damit die Spekulationsmaschine an. Viel Geduld hat Real Madrid nicht mehr mit Eden Hazard, der einst für 115 Millionen Euro an die Concha Espina gekommen war.

Die Magpies haben am Wochenanfang überraschend Eddie Howe als neuen Teammanager engagiert. "Howe war großartig zu mir, denn ich hatte es dort schwer, weil ich von einem großen Verein (Arsenal; Anm.) kam", berichtet Jack Wilshere bei talkSPORT. "Ich kam in eine Gruppe, die schon seit der ersten Liga zusammen war, sie waren alle Freunde. Sie gingen alle großartig mit mir um. Eddie sorgte dafür, dass es so war." Howe und Wilshere arbeiteten 2016/17 beim AFC Bournemouth zusammen.

"Eden Hazard würde es lieben, unter Eddie Howe zu spielen"

Wilshere spricht im weiteren Gesprächsverlauf den Gedankengang aus, dass es doch auch Howe sein könnte, der Hazard aus seiner persönlichen Sackgasse hilft – und spricht eine Empfehlung aus: "Eden Hazard ist auf einem anderen Niveau, aber ich denke, Eden würde es lieben, für einen Trainer wie Eddie Howe zu spielen. Er ist die Art von Trainer, für die man spielen möchte."

Real Madrid

Obwohl Hazard in dieser Saison endlich von Verletzungen verschont geblieben ist, spielt er unter Carlo Ancelotti nicht die Führungsrolle, die er schon seit mehr als zwei Jahren übernehmen soll. In den kommenden zwei Wochen hält sich Hazard bei der belgischen Nationalmannschaft auf, um dort nötiges Selbstvertrauen zu tanken. In seinem Heimatland genießt der 30-Jährige noch immer einen exzellenten Ruf.

Ancelotti war es auch, der vor Kurzem öffentlich bekanntgab, Hazard beim Vortragen eines Wechselwunschs keine Steine in den Weg legen zu wollen. "In meiner gesamten Trainerkarriere habe ich noch keinen Spieler, der gehen möchte, zum Verbleib gezwungen", so Ancelotti.

Verwendete Quellen: talkSPORT
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