Real Madrid :Weder Mbappe noch Haaland: LaLiga-Boss glaubt nicht an Mega-Wechsel

kylian mbappe 2020 7
Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com
Werbung

Neu ist die Information nicht, dass vor allem Real Madrid gerne mit Kylian Mbappe oder Erling Haaland eine Zusammenarbeit eingehen würde. Eine realistische Möglichkeit, die beiden Superstars schon in diesem Sommer in LaLiga zu holen, sieht der führende Kopf Javier Tebas aber nicht.

Es sei schwierig, beide nach Spanien zu holen, sagte der Ligaboss. "Nur ein Team kann Mbappe verpflichten und nur ein oder zwei können Haaland verpflichten. Mbappe hat noch ein Jahr bei PSG, Real Madrid wird warten."

Hintergrund

Ohnehin macht den Klubs die anhaltende Corona-Pandemie vor allem finanziell zu schaffen. In Fachkreisen wird nicht davon ausgegangen, dass im kommenden Sommertransferfenster Geschäfte im hohen zweistelligen oder gar dreistelligen Millionenbereich abgeschlossen werden.

Prinzipiell sieht Tebas auf dem internationalen Transfermarkt einen Wettbewerbsnachteil für die spanischen Klubs. "Die Preise, über die für bestimmte Klubs gesprochen wird, sind sehr schwer zu bezahlen, außer für die staatlichen Klubs, die Spieler mit Öl- oder Gasgeldern verpflichten", sagte Tebas.

Acht Milliarden Euro seien laut der Hochrechnung des spanischen Ligachefs weniger im Umlauf. Paris Saint-Germain oder Manchester City, beide von Scheichs gestützt, können dank "Finanzdoping" (Tebas) urplötzlich in Erscheinung treten. "Aber für den Rest der Teams ist das nicht möglich."

Vor dem Hintergrund, dass alles mit rechten Dingen zugeht, vertraut der ranghöchste LaLiga-Verantwortliche auf das von der UEFA eingeführte Financial Fairplay. "Ich denke, die Regeln müssen eingehalten und strenger angewendet werden", lautet Tebas' Appell. "Die UEFA hat PSG und City bestraft, aber der CAS hat sie aufgehoben."

Video zum Thema