Hohe Forderungen

Zwei Gründe: Real Madrid zieht sich aus Rüdiger-Poker zurück

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Thomas Tuchel brachte jüngst seine Hoffnung zum Ausdruck, dass Antonio Rüdiger seinen Vertrag an der Stamford Bridge doch noch verlängert. Die Chelsea-Führung spreche nach wie vor mit dem Innenverteidiger, so der Coach.

Doch auch Tuchel weiß, dass sein konstantester Verteidiger seit dem 1. Januar offiziell mit anderen Vereinen sprechen darf und dass Rüdiger (28, Vertrag läuft aus) durch seine Leistungen in den vergangenen 12 Monaten das Interesse von Top-Klubs auf sich gezogen hat.

Real Madrid

Konkrete Verhandlungen sollen Rüdigers Berater zuletzt mit Bayern München, Paris Saint-Germain, Juventus Turin und Real Madrid geführt haben. Offenbar zieht sich Spaniens Rekordmeister aber nun zurück.

Wie die Sporttageszeitung Marca mit Verweis auf den Sportjournalisten Jose Luis Sanchez berichtet, wird Real nach Sondierungen mit den Spielerberatern kein offizielles Angebot einreichen.

Der Rückzug habe vor allem zwei Gründe: Die finanziellen Forderungen des Chelsea-Verteidigers, der über zehn Millionen Euro Jahresgage fordern soll, und die Gewissheit, dass man in David Alaba und Eder Militao über ein hochklassiges Innenverteidiger-Pärchen verfügt und eine Verpflichtung von Rüdiger nicht unbedingt notwendig ist.