Dest, Baku und Dagba :Rechtsverteidiger-Suche: FC Bayern kassierte zahlreiche Absagen

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Foto: Nordphoto / imago images

Hasan Salihamidzic umschreibt Neuzugang Bouna Sarr im KICKER als "hervorragenden Fußballer", der "ein stabiles Wesen" habe, "aber auf dem Platz ein Zocker" sei. Der Sportvorstand des FC Bayern ist sich bewusst, dass sollte Sarr sein volles Potenzial ausschöpfen, er der Mannschaft "sehr helfen" werde.

Sarr war in den letzten Wochen allerdings nicht die einzige Option, mit der sich der Münchner Kaderplaner beschäftigte. RMC SPORT zufolge war Colin Dagba (22, Vertrag bis 2024) einer der Sarr-Alternativen. Der Außenverteidiger von Paris Saint-Germain entschied sich letzthin allerdings gegen einen Wechsel an die Säbener.

Mit Dagbas Interessenvertreter Patrick Glanz soll es mehrere Gespräche gegeben haben. Dagba beschloss allerdings ein weiteres Jahr an der Seine zu bleiben. Der Nachwuchsnationalspieler Frankreichs unterzeichnete erst im vergangenen Jahr seinen ersten Profivertrag.

In den ersten sechs Saisonspielen setzte Thomas Tuchel Dagba einmal in der Startelf ein, viermal wurde der 22-Jährige eingewechselt. Die Bayern entrichteten am Ende acht Millionen Euro Ablöse für Sarr und füllten somit die Vakanz hinter dem rechts angestammten Benjamin Pavard.

Bayern kassierten bereits zuvor Absagen

Dagba war nicht der einzige Rechtsverteidiger, von dem sich der deutsche Rekordmeister einen Korb abholte. Die Bayern klopften laut KICKER auch bei Ridle Baku an. Der 22-Jährige wechselte aber für zehn Millionen Euro Ablöse lieber von Mainz zum VfL Wolfsburg.

Hintergrund


"Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, aber ich bin der Auffassung, dass es der richtige Schritt in meiner Karriere ist", sagte der deutsche U21-Nationalspieler zu seinem Transfer.

Wunsch-Lösung von Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Co. war ohnehin Sergino Dest (19). Doch auch der US-Nationalspieler sagte den Bayern ab - und wechselte stattdessen von Ajax Amsterdam zum FC Barcelona.

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