Borussia Dortmund :Reinier Jesus sollte durchstarten wie Achraf Hakimi - verliert Real Madrid jetzt die Geduld?

imago reinier 202011006
Foto: Revierfoto / imago images

Achraf Hakimi war das nachahmenswerte Vorbild für Real Madrid und Borussia Dortmund, als im vergangenen Sommer zum zweiten Mal ein Leihgeschäft bis 2022 vereinbart wurde. Dieses Mal sollte Reinier Jesus (18) im Signal Iduna Park durchstarten.

Der gebürtige Madrilene Hakimi hatte sich bei den Schwarzgelben in zwei Jahren von einem Supertalent zu einem Außenverteidiger von Internationaler Klasse aufgeschwungen.

Für alle Seiten war es ein hervorragender Deal. Der BVB profitierte von den Vorlagen und Toren des pfeilschnellen Hakimi, Real nahm 40 Millionen Euro Ablöse ein, als Inter Mailand den marokkanischen Nationalspieler verpflichtete.

reinier 2020 01 002
Foto: A.RICARDO / Shutterstock.com

Reinier Jesus erst 105 Minuten für Dortmund am Ball

Anders als Hakimi kommt Reinier bei den Schwarzgelben aber bisher nur sehr dosiert zum Zug. Lucien Favre schickte den vielseitigen Offensivakteur 105 Minuten auf den Rasen. Ein Umstand, der bei den Königlichen angeblich die Alarmglocken schrillen lässt.

Hintergrund


Wie die Sporttageszeitung AS in Erfahrung gebracht haben will, ist sowohl der Spanische Meister als auch Reinier unzufrieden mit der Situation. Ändere sich die Lage in den kommenden Wochen nicht, wolle der Brasilianer in der Winter-Transferperiode "eine Lösung" suchen. Wohl in Form eines Leihabbruchs.

Fraglich ist ob der BVB diesem Szenario zustimmen würde. Zudem musste allen Beteiligten klar gewesen sein, dass Reinier, gerade einmal 18 Jahre alt,  eine Eingewöhnungsphase brauchen würde. Schließlich hatte er seine südamerikanische Heimat erst im Januar in Richtung Europa verlassen.