Auf gepacktem Koffer :Renato Sanches stand unmittelbar vor PSG-Wechsel

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Foto: daykung / Shutterstock.com

Richtig warm wurden sich der FC Bayern und Renato Sanches während ihrer dreijährigen Zusammenarbeit nie.

Nachdem er nach einem Jahr bei Swansea City im Sommer 2018 wieder in der bayrischen Landeshauptstadt eintraf, sah sich Sanches Avancen von Paris Saint-Germain ausgesetzt.

"Ich hatte mit Antero (damaliger PSG-Sportdirektor Henrique; Anm. d. Red.) gesprochen. Er hatte mit meinem Agenten Jorge (Mendes; Anm. d. Red.) gesprochen. Wir hatten einen guten Austausch. Alles war bereit", erinnert sich Sanches im Gespräch mit der L'EQUIPE.

Der heute 22-Jährige fügt an, dass er sich damals in einem Restaurant befand, als Berater Mendes bei ihm durchrief: "Er sagte: 'Morgen fliegst du nach Paris.' Ich sagte okay, ich gehe nach Hause und packe."

Viel Distanz zur Säbener Straße baute Sanches in der Folge allerdings nicht auf.

Hintergrund


"Und am nächsten Tag sagt mein Trainer (Niko Kovac; Anm. d. Red.): 'Du gehst nicht weg!'", berichtet Sanches vom damaligen Veto, das Kovac eingelegt hatte.

Mit einem Jahr Verspätung kam Sanches schließlich doch noch in der Ligue 1 unter. Für 20 Millionen Euro Ablöse nahm ihn der OSC Lille unter Vertrag. Dort kommt er in der laufenden Saison auf 16 Einsätze in Frankreichs höchster Spielklasse.

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