Manchester City :Revanche für CL-Finale: Guardiola stürzt Tuchels Chelsea

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Foto: AFP/SID/BEN STANSALL
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119 Tage nach der Niederlage im Champions-League-Finale siegten die Citizens an der Stamford Bridge 1:0 (0:0) und stießen die Blues von der Tabellenspitze der Premier League.

Durch das goldene Tor von Gabriel Jesus (53.) schafften Guardiola und Co. den ersten Sieg gegen Tuchels Chelsea. Die bisherigen drei Duelle in Pokal, Liga und Königsklasse gingen alle an den ehemaligen BVB-Coach. "Ich bin sehr stolz auf das, was wir in diesem Stadion und gegen diesen Gegner geleistet haben", sagte Guardiola im Anschluss. Tuchel vermisste bei seinem Team derweil "Entschlossenheit und Vertrauen". 

Hintergrund

Neuer Tabellenführer mit 14 Punkten ist der FC Liverpool - trotz eines spektakulären 3:3 (1:1)-Unentschiedens beim Aufsteiger FC Brentford. Diogo Jota (31.), Mohamed Salah (55.) und Curtis Jones (67.) trafen für das Team von Jürgen Klopp, das zweimal in Führung ging, doch Brentford fand bei Toren von Ethan Pinnock (27.), dem Ex-Bochumer Vitaly Janelt (63.) und Yoane Wissa (82.) immer die passende Antwort. Manchester United hatte zuvor 0:1 (0:0) bei Aston Villa verloren und den Sprung auf Platz eins verpasst. 

ManUnited, City, Chelsea und der FC Everton stehen bei jeweils 13 Zählern. Am Sonntag (21.00 Uhr/Sky) könnte das Überraschungsteam Brighton & Hove Albion (zwölf Punkte) mit einem Sieg bei Crystal Palace Tabellenführer werden.

Nationalspieler Antonio Rüdiger stand in der Chelsea-Startelf. Auch Timo Werner spielte vor den Augen von Bundestrainer Hansi Flick und von Ex-DFB-Kapitän Michael Ballack nach seinem League-Cup-Treffer am Dienstag von Beginn an, Kai Havertz wurde nach einer Stunde eingewechselt. 

Beide Angreifer waren bemüht, konnten ihre Möglichkeiten jedoch nicht nutzen. City kam nach der Führung zu mehreren aussichtsreichen Kontersituationen, nutzte diese aber teils fahrlässig nicht aus.

Guardiola stellte mit dem Erfolg in London eine Vereins-Bestmarke auf. Der Spanier fuhr seinen 221. Sieg mit Manchester ein und überholte damit Klub-Legende Les McDowall. Der 50-Jährige benötigte mit 304 Spielen nur rund halb so viele Partien wie McDowall (592) für diese Leistung.

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